
Homeland-Security-Minister Markwayne Mullin erklärte in der Fox-News-Sendung „Sunday Morning Futures“, dass die Festnahmen iranischer Staatsangehöriger an der US-kanadischen Grenze stark zugenommen haben und nannte diesen Trend „besorgniserregend“. Mullin behauptete, viele der Festgenommenen hätten Verbindungen zum Islamischen Revolutionsgarden-Korps (IRGC) des Iran. Das Interview wurde am 21. Juni 2026 ausgestrahlt und am Montag breit verbreitet. Mullin führte den Anstieg auf die nahezu geschlossene Südgrenze unter der Trump-Regierung zurück, was Schmuggler dazu zwinge, weniger bewachte nördliche Grenzabschnitte wie die Swanton Station in Vermont und den Grenzübergang Pembina in North Dakota zu nutzen. Daten des US-Zoll- und Grenzschutzes (CBP) zeigen, dass es seit dem 1. Mai 428 Begegnungen mit iranischen Staatsbürgern an der Nordgrenze gab – mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum 2025. Für multinationale Unternehmen, deren Mitarbeiter über kanadische Drehkreuze wie Toronto, Montreal und Vancouver in die USA einreisen, deuten die Aussagen auf längere sekundäre Kontrollen und mögliche Verzögerungen an Land-, Schienen- und Vorabfertigungsflughäfen hin. Reise-Risikoberater prognostizieren eine Ausweitung gemeinsamer Patrouillen von CBP und der kanadischen Royal Canadian Mounted Police (RCMP) sowie den möglichen Einsatz der Nationalgarde in stark frequentierten Gebieten. Mobilitätsmanager sollten iranische, libanesische und syrische Staatsangehörige sowie Reisende aus Ländern, die als staatliche Terrorförderer eingestuft sind, darauf hinweisen, umfassende Beschäftigungsnachweise mitzuführen und mehr Zeit für Grenzübertritte einzuplanen. Unternehmen könnten erwägen, wichtige Mitarbeiter über US-Vorabfertigungsflughäfen zu leiten, wo bereits biometrische Kontrollen stattfinden und rechtlicher Beistand vor einer Einreiseverweigerung hinzugezogen werden kann. Während Mullins Aussagen von Bürgerrechtsorganisationen kritisiert werden, die dem Heimatschutzministerium vorwerfen, Nationalität fälschlicherweise mit Sicherheitsrisiko gleichzusetzen, hält das Ministerium an seiner Haltung fest. Mit Beginn der Sommer-Umzugszeit sollten Organisationen mit strengeren Befragungen rechnen und darauf vorbereitet sein, Mitarbeiter bei Reiseverzögerungen oder dem Entzug der ESTA-Genehmigung im Rahmen verschärfter Sicherheitsprüfungen zu unterstützen.
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