
In einem überraschenden Schritt zur Belebung des Incoming-Tourismus und des Einzelhandels hat die kambodschanische Regierung die Visapflicht für Inhaber chinesischer Reisepässe vom 15. Juni bis zum 15. Oktober 2026 aufgehoben. Die Hafenbehörde von Shanghai und die chinesische Botschaft in Phnom Penh veröffentlichten am 24. Juni gemeinsam eine Reisehinweis, der bestätigt, dass chinesische Reisende – unabhängig davon, ob sie vom Festland oder einem Drittland aus starten – mehrfach nach Kambodscha einreisen und sich jeweils bis zu 14 Tage aufhalten dürfen, sofern sie die neue elektronische Ankunftskarte (Cambodia e-Arrival Card) ausfüllen.
Die Visafreiheit erfolgt rechtzeitig zur Hochsaison, in der chinesische Reisegruppen und Duty-Free-Käufer zurückkehren. Vor der Pandemie machte China mehr als ein Drittel aller ausländischen Besucher aus. Das Tourismusministerium Kambodschas erwartet, dass die viermonatige Pilotphase mindestens 40 Prozent dieses Volumens wiederherstellt. Einzelhändler in Siem Reap und Sihanoukville stellen bereits Mandarin-sprachige Mitarbeiter ein, um sich auf den erwarteten Ansturm vorzubereiten.
Für chinesische Unternehmen bedeutet die Befreiung eine Ersparnis von rund 35 US-Dollar an Visagebühren und mindestens zwei Tage weniger Bearbeitungszeit, was den Einsatz von Ingenieuren und Vertriebsteams im schnell wachsenden Bausektor Phnom Penhs sowie in den von China finanzierten Sonderwirtschaftszonen erleichtert. Der Reisehinweis erinnert jedoch daran, dass sich Reisende innerhalb von sieben Tagen nach Einreise über das Cambodia e-Arrival-System registrieren müssen, stets ihren Reisepass mitführen und keine illegalen „Erleichterungszahlungen“ an Landgrenzen leisten sollten. Die chinesische Mission hat eine Hotline eingerichtet, um Korruption zu melden und konsularische Hilfe zu bieten.
Da die Visafreiheit zeitlich begrenzt ist, sollten Politik- und Mobilitätsverantwortliche den 15. Oktober als Enddatum im Blick behalten. Ohne Verlängerung benötigen Reisende ab dem 16. Oktober wieder ein E-Visum oder ein Visum-bei-Ankunft-Genehmigungsschreiben. Erste Buchungsdaten von Reiseplattformen zeigen bereits eine 18-prozentige Steigerung der Sitzplatzkapazitäten zwischen chinesischen Drehkreuzen und Phnom Penh für Juli bis September, was darauf hindeutet, dass Fluggesellschaften bei entsprechender Nachfrage größere Flugzeuge auf der Strecke einsetzen werden.
Die Visafreiheit erfolgt rechtzeitig zur Hochsaison, in der chinesische Reisegruppen und Duty-Free-Käufer zurückkehren. Vor der Pandemie machte China mehr als ein Drittel aller ausländischen Besucher aus. Das Tourismusministerium Kambodschas erwartet, dass die viermonatige Pilotphase mindestens 40 Prozent dieses Volumens wiederherstellt. Einzelhändler in Siem Reap und Sihanoukville stellen bereits Mandarin-sprachige Mitarbeiter ein, um sich auf den erwarteten Ansturm vorzubereiten.
Für chinesische Unternehmen bedeutet die Befreiung eine Ersparnis von rund 35 US-Dollar an Visagebühren und mindestens zwei Tage weniger Bearbeitungszeit, was den Einsatz von Ingenieuren und Vertriebsteams im schnell wachsenden Bausektor Phnom Penhs sowie in den von China finanzierten Sonderwirtschaftszonen erleichtert. Der Reisehinweis erinnert jedoch daran, dass sich Reisende innerhalb von sieben Tagen nach Einreise über das Cambodia e-Arrival-System registrieren müssen, stets ihren Reisepass mitführen und keine illegalen „Erleichterungszahlungen“ an Landgrenzen leisten sollten. Die chinesische Mission hat eine Hotline eingerichtet, um Korruption zu melden und konsularische Hilfe zu bieten.
Da die Visafreiheit zeitlich begrenzt ist, sollten Politik- und Mobilitätsverantwortliche den 15. Oktober als Enddatum im Blick behalten. Ohne Verlängerung benötigen Reisende ab dem 16. Oktober wieder ein E-Visum oder ein Visum-bei-Ankunft-Genehmigungsschreiben. Erste Buchungsdaten von Reiseplattformen zeigen bereits eine 18-prozentige Steigerung der Sitzplatzkapazitäten zwischen chinesischen Drehkreuzen und Phnom Penh für Juli bis September, was darauf hindeutet, dass Fluggesellschaften bei entsprechender Nachfrage größere Flugzeuge auf der Strecke einsetzen werden.
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