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Das Drachenbootfest treibt Chinas Grenzübertritte auf 6,67 Millionen – ein Anstieg von 12,9 % im Jahresvergleich

Juni 23, 2026
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Das Drachenbootfest treibt Chinas Grenzübertritte auf 6,67 Millionen – ein Anstieg von 12,9 % im Jahresvergleich
Die chinesische Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) hat erstmals detaillierte Daten zum internationalen Passagieraufkommen während des dreitägigen Drachenbootfestes (19.–21. Juni) veröffentlicht. Laut NIA wurden an Land-, See- und Luftgrenzkontrollen insgesamt 6,667 Millionen Ein- und Ausreisen abgewickelt – im Durchschnitt 2,22 Millionen pro Tag und damit 12,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Den Tagesrekord verzeichnete der 20. Juni mit 2,308 Millionen Reisenden, die die chinesische Einwanderung passierten.

Die Zahlen bestätigen, dass Chinas schrittweise Aufhebung der pandemiebedingten Beschränkungen und die rapide wachsende Liste visafreier Länder zu einem spürbaren Anstieg des Reiseverkehrs führen. Festlandbewohner machten 2,921 Millionen Grenzübertritte aus, ein Plus von 5,5 Prozent, während die Bewohner von Hongkong, Macau und Taiwan mit 2,969 Millionen Übertritten um 18,4 Prozent zulegten – ein deutliches Zeichen für die Erholung des Pendler- und Freizeitreisens in der Greater Bay Area. Die Zahl der Inhaber ausländischer Pässe stieg sogar um 23,3 Prozent auf 777.000. Davon reisten 266.000 unter einem der visafreien Programme ein, ein Anstieg von 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Drachenbootfest treibt Chinas Grenzübertritte auf 6,67 Millionen – ein Anstieg von 12,9 % im Jahresvergleich


Die Grenzkontrollstellen bewältigten den Ansturm durch den Einsatz von Echtzeit-Passagierfluss-Dashboards, die Öffnung zusätzlicher Schalter und die Ausgabe von Warnungen bei längeren Wartezeiten. Insgesamt wurden 305.000 Transportmittel (Flugzeuge, Schiffe, Züge und Fahrzeuge) kontrolliert – 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Es gab keine größeren Engpässe oder Sicherheitsvorfälle, was die zunehmende Belastbarkeit der chinesischen Grenzinfrastruktur unterstreicht.

Für Manager der Unternehmensmobilität ergeben sich daraus mehrere Schlüsse: Erstens muss die Personalplanung für Begrüßungs- und Bodentransportdienste an die neuen Spitzenzeiten angepasst werden, die auf manchen Strecken bereits das Vorkrisenniveau erreichen oder übersteigen. Zweitens unterstreicht der wachsende Anteil visafreier Einreisen die Bedeutung einer sorgfältigen Vorabprüfung der Reiseberechtigung: Mitarbeiter mit der passenden Staatsangehörigkeit können bei kurzen Geschäftsreisen das Visum komplett umgehen, was Zeit und Kosten spart. Drittens ist die Bereitschaft der NIA, detaillierte Verkehrsdaten zu veröffentlichen, ein wertvolles Planungsinstrument: Unternehmen können künftige Verkehrsspitzen etwa zum Mittherbstfest (25.–27. September) und zur Goldenen Woche (1.–7. Oktober) besser vorhersagen und ihre Reiserichtlinien entsprechend anpassen.

Der Drachenboot-Bericht zeigt zudem, wo das Wachstum künftig am stärksten sein dürfte. Ein NIA-Sprecher betonte, dass Passagiere aus Europa und Reisegruppen aus Südostasien die am schnellsten wachsenden Segmente seien. Sollte China, wie für Ende 2026 angedacht, weitere europäische Länder in die einseitige visafreie Liste aufnehmen, könnten Business-Class-Flüge zwischen Shanghai, Peking und sekundären europäischen Drehkreuzen noch schneller ausgebucht sein, was die Budgets für Geschäftsreisen zusätzlich belastet. Mobilitätsteams sollten daher frühzeitig Unternehmensverträge abschließen und alternative Flughäfen wie Chengdu und Shenzhen ins Auge fassen, deren Kapazitäten noch ausgebaut werden.
Quelle: Economic Information Daily / Eastmoney

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