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Passgebühren steigen: Erwachsenenausweis mit 36 Seiten kostet ab 1. Juli 2026 2.500 ₹

Juni 26, 2026
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Passgebühren steigen: Erwachsenenausweis mit 36 Seiten kostet ab 1. Juli 2026 2.500 ₹
Das Außenministerium (MEA) hat am 25. Juni die Passverordnungsänderungen 2026 bekannt gegeben, die erstmals seit sieben Jahren die Gebühren für fast alle Pass- und Reisedokumentdienste erhöhen. Ab dem 1. Juli 2026 kostet ein gewöhnlicher 36-seitiger Reisepass für Erwachsene 2.500 ₹ statt bisher 1.500 ₹, während die Tatkal-Gebühr auf 5.000 ₹ steigt. Ein 60-seitiger „Jumbo“-Pass wird 3.500 ₹ kosten (Tatkal 6.000 ₹). Auch die Gebühren für Minderjährige, Ersatzpässe bei Verlust oder Beschädigung sowie für diverse Bescheinigungen wie die polizeiliche Führungszeugnis haben sich erhöht.

Der Anstieg folgt auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Pässen nach der Pandemie: Indien stellte 2025 mit 15 Millionen ausgestellten Pässen einen Rekord auf und erwartet in diesem Jahr über 17 Millionen. MEA-Vertreter argumentieren, dass die höheren Gebühren die landesweite Einführung von chipgestützten E-Pässen, biometrischen E-Gates und 400 zusätzlichen Passport Seva Kendras (PSKs) im Rahmen von Passport Seva 2.0 finanzieren sollen. Trotz der Erhöhung bleibt Indien unter den G20-Staaten eines der günstigsten Länder für Passdienste; vergleichbare Pässe kosten in Großbritannien umgerechnet etwa 9.000 ₹ und in den USA 8.500 ₹.

Passgebühren steigen: Erwachsenenausweis mit 36 Seiten kostet ab 1. Juli 2026 2.500 ₹


Für Unternehmen ist das Timing entscheidend: Juli ist die Hochsaison für Auslandseinsätze in den Bereichen IT, Beratung und Bildung. Arbeitgeber sollten höhere Erstattungshöchstgrenzen einplanen, ihre globalen Mobilitätskosten aktualisieren und die Änderungen umgehend an reisende Mitarbeiter kommunizieren. HR-Teams, die viele Verlängerungen bearbeiten, sollten die Zahlungen idealerweise vor Mitternacht am 30. Juni abschließen, um die alten Gebühren zu sichern.

Die Benachrichtigung behält einen 10 % Rabatt für Erstbewerber unter acht Jahren und Senioren über 60 bei – eine beliebte Erleichterung für Familienreisende. Notfallbescheinigungen bleiben bei Ausstellung in Indien kostenlos, sodass im Ausland gestrandete Arbeitnehmer nicht benachteiligt werden. Die Regierung hat zudem eine „Preisobergrenzenüberprüfung“ alle drei Jahre statt sporadischer Erhöhungen versprochen.

Reiseberater erwarten vor allem ein verändertes Verhalten: In der letzten Juniwoche wird es einen Ansturm auf Online-Termine geben, und im Juli längere Bearbeitungszeiten. Unternehmen mit Auslandsprojekten im nächsten Quartal sollten ihre Mitarbeiter jetzt zur Terminbuchung ermutigen und PSKs in Städten der zweiten Ebene empfehlen, wo Termine leichter verfügbar sind.
Quelle: Business Standard

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