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Rekordhitze bringt Schweizer Bahnverkehr ins Stocken und stellt Reisende vor Herausforderungen

Juni 28, 2026
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Rekordhitze bringt Schweizer Bahnverkehr ins Stocken und stellt Reisende vor Herausforderungen
Die Schweiz erlebte diese Woche ihren heißesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen, mit Temperaturen von über 37 °C an vier Wetterstationen und Wassertemperaturen in der Aare von bis zu 23,4 °C. Die extreme Hitze zwang die kantonalen Behörden in Wallis, Aargau und Teilen Graubündens, ein vollständiges Feuerverbot zu verhängen, während mehrere andere Kantone teilweise Einschränkungen einführten. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) meldeten vereinzelt Verspätungen und Ausfälle, nachdem Traktionsmotoren überhitzt und Klimaanlagen in stark frequentierten Intercity-Zügen ausgefallen waren. Obwohl die meisten Züge weiterhin fuhren, warnte der Betreiber, dass Infrastruktur wie Oberleitungen und Weichen bei Temperaturen über 35 °C anfälliger für Störungen sei. Geschäftsreisende mit engen Anschlussverbindungen wurden geraten, mehr Pufferzeit einzuplanen und den Push-Benachrichtigungsdienst der SBB für Echtzeit-Informationen zu abonnieren. Logistikunternehmen, die temperaturempfindliche Güter durch die Gotthard- und Lötschberg-Korridore transportieren, aktivierten ebenfalls Notfallpläne, darunter frühere Abfahrten und Kühlwagen. Krankenhäuser in Zürich und im Tessin verzeichneten einen Anstieg der hitzebedingten Aufnahmen um 10 %, was die Bedeutung unterstreicht, dass Mobility Manager Expat-Mitarbeiter über ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Notfallmaßnahmen informieren. Schulen passen ihre Stundenpläne an, wenn die Klassenzimmertemperaturen 26 °C überschreiten, was auch zeigt, dass begleitende Familienmitglieder bei Langzeitentsendungen mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Meteorologen erwarten, dass die Hitzewelle bis Anfang Juli anhält, weshalb Tourismusorganisationen hochgelegene Ziele und Seenresorts als kühlere Alternativen bewerben. Arbeitgeber, die Incentive-Reisen oder Konferenzen in Tieflandstädten wie Basel oder Genf planen, sollten die Kühlmöglichkeiten der Veranstaltungsorte prüfen und Outdoor-Aktivitäten gegebenenfalls verschieben. Dieses Ereignis bestätigt einen wachsenden Trend: Der Klimawandel wird zu einem zentralen Risiko für die Mobilität. Routenplanung, Gesundheitsüberwachung der Mitarbeiter und Versicherungsschutz bei wetterbedingten Störungen rücken schnell neben Visa- und Steuerfragen auf die globale Mobility-Agenda.
Quelle: SWI swissinfo.ch

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