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Basel erreicht 38,8 °C – neuer Juni-Hitzerekord in der Schweiz belastet den Sommerverkehr

Juni 28, 2026
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Basel erreicht 38,8 °C – neuer Juni-Hitzerekord in der Schweiz belastet den Sommerverkehr
Der nationale Wetterdienst der Schweiz, MeteoSwiss, bestätigte, dass in Basel/Binningen am Freitag, den 26. Juni, um 15:00 Uhr eine Temperatur von 38,8 °C gemessen wurde. Damit wurde der Juni-Rekord von 1947 gebrochen und der Wert vom Vortag von 38 °C übertroffen. Für Samstag, den 27. Juni, warnten die Wettervorhersagen, dass Temperaturen von 39 °C – und sogar bis zu 40 °C nördlich der Alpen – möglich seien.

Warum das für die globale Mobilität wichtig ist:

1. **Verlangsamungen im Bahnverkehr und Einschränkungen bei Fahrzeugen** – Die SBB und private Betreiber verhängten auf wichtigen Hauptstrecken (Basel–Zürich, Lausanne–Genf) eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h wegen der Hitze. Die thermische Ausdehnung der Schienen löste Sensoralarme aus, was zu Verspätungen und Umleitungen führte. Multinationale Unternehmen, die Mitarbeitende zwischen Schweizer Standorten verlagern, wurden geraten, auf Früh- oder Spätdienste umzusteigen.

Basel erreicht 38,8 °C – neuer Juni-Hitzerekord in der Schweiz belastet den Sommerverkehr


2. **Betrieb am Flughafen** – Die Flughäfen Zürich und Genf aktivierten „Teil B“ ihrer Hitzekrisenpläne: Die Flugzeug-Wendezeiten wurden auf 35 Minuten begrenzt, Wasserstationen in den Einwanderungshallen eingerichtet und mobile Sonnenschutzstrukturen an den Bussteigen aufgestellt. Obwohl die Flugpläne eingehalten wurden, mussten ankommende Passagiere wegen überhitzter biometrischer Geräte an der Passkontrolle Wartezeiten von bis zu 50 Minuten in Kauf nehmen.

3. **Grenzgänger** – Die französische SNCF sagte vorsorglich regionale TER-Verbindungen nach Basel SNCF und Genève Cornavin ab, da die Oberleitungen überhitzt waren. Arbeitgeber nutzten die „außergewöhnlichen Umstände“-Klausel des französisch-schweizerischen Telearbeitssteuerabkommens, um Tausenden Grenzgängern die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen.

4. **Gesundheits- und Sicherheitsvorgaben für Geschäftsreisende** – Dienstleister im Bereich Duty of Care (International SOS, Falck Global Assistance) stuften die Schweiz auf „Level 2 – Erhöhtes Hitzerisiko“ hoch und empfahlen Unternehmen, Reisende zu Hydration, Sonnenschutz und geänderten Bahn- und Flugplänen zu informieren.

Ausblick: Die SBB hat ihr 45-Millionen-Franken-Programm beschleunigt, um besonders hitzeanfällige Gleisabschnitte mit reflektierenden Beschichtungen zu versehen und vor der nächsten Hochsaison 300 intelligente Dehnungssensoren zu installieren. Swissport kündigte an, im Juli an Zürich den Einsatz von Nebelkühlzelten für das Bodenpersonal zu testen.
Quelle: The Local Switzerland

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