
ATAC und die regionalen Gewerkschaften haben einen Streik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt, der von Samstag, dem 27. Juni 2026, 20:30 Uhr bis Sonntag, dem 28. Juni 2026, 00:30 Uhr dauern wird. Der vierstündige Ausstand betrifft die U-Bahn-Linien A, B/B1 und C, die meisten Buslinien sowie die Pendlerzüge Roma-Lido und Roma-Viterbo. Da der Streik außerhalb der gesetzlich geschützten Hauptverkehrszeiten beginnt, wird kein Mindestbetrieb garantiert. Geschäftsreisende, die am Flughafen Fiumicino ankommen und mit dem Zug in die Stadt weiterfahren, müssen mit überfüllten Zügen des Leonardo Express rechnen; die Wartezeiten für Taxis dürften sich verdoppeln. Mobilitätsmanager, die Mitarbeiter in Rom betreuen, empfehlen die Nutzung von Fahrgemeinschaften oder eine frühere Abreise, um Verspätungen bei Kundenterminen zu vermeiden. Hotels in der Nähe des EUR-Viertels verzeichnen eine erhöhte Auslastung, da viele Messebesucher auf fußläufig erreichbare Unterkünfte ausweichen. Die Handelskammer der Stadt schätzt den Produktivitätsverlust bei einem vollständigen Streik auf rund 4 Millionen Euro – ein deutlicher Hinweis darauf, dass Arbeitskämpfe bei der Planung von Einsätzen in Italien weiterhin ein erhebliches Risiko darstellen. Arbeitgeber sollten ihre Notfallpläne aktivieren: Reisende per App informieren, prüfen, ob Mobilitätsversicherungen Kosten für alternative Transportmittel abdecken, und Mitarbeiter an Sicherheitsregeln bei der Nutzung inoffizieller Minibusse erinnern. Die Präfektur hat keine Dienstanordnungen erlassen, daher ist mit einer vollständigen Einstellung des Verkehrs während des Streikzeitraums zu rechnen. Der reguläre Betrieb soll mit dem ersten Sonntagsfahrplan um 05:30 Uhr wieder aufgenommen werden, Verzögerungen können jedoch weiterhin auftreten. Reisende mit frühen Zügen ab Termini sollten zusätzliche Pufferzeit einplanen.
Quelle: Tourist-in-Rom Strike Tracker
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