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Hitzewelle mit 40 °C löst Reisewarnungen und Notfallpläne in ganz Österreich aus

Juni 29, 2026
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Hitzewelle mit 40 °C löst Reisewarnungen und Notfallpläne in ganz Österreich aus
Österreich erlebte am Sonntag den heißesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen: GeoSphere Austria bestätigte eine Lufttemperatur von genau 40,0 °C im Stadtzentrum Wiens. Die extreme Hitze hat unmittelbare Auswirkungen auf Reisende: Der Flughafen Wien führte Geschwindigkeitsbegrenzungen für Bodenfahrzeuge ein und informierte Fluggesellschaften, dass Flugzeuge mit einem Gewicht von über 250 Tonnen längere Startstrecken benötigen könnten, da heiße, dünne Luft die Triebwerkseffizienz verringert. Die ÖBB ordneten auf freiliegenden Abschnitten der Oststrecke Temporeduzierungen an, nachdem Sensoren Schienen-Temperaturen von über 55 °C registrierten. Reiseveranstalter berichteten dem ORF, dass einige Donau-Flusskreuzfahrten umgeleitet wurden, um Nachmittags-Schleusendurchfahrten zu vermeiden, während Busunternehmen an der deutsch-österreichischen Grenze am Grenzübergang Salzburg-Walserberg Verzögerungen von bis zu zwei Stunden meldeten, da Fahrer aufgrund der EU-Hitzeschutzvorschriften zusätzliche Pausen einlegten. Mehrere Botschaften, darunter Australien und Kanada, aktualisierten ihre Reisehinweise mit Informationen zu hitzebedingten Flugausfällen und möglichen Stromsparmaßnahmen. Österreichische Unternehmen mit global mobilen Mitarbeitern sollten mit Folgewirkungen rechnen. Fluggesellschaften setzen bei solchen Bedingungen oft niedrigere Zuladungsgrenzen, was kurzfristige Anpassungen bei Übergepäckregelungen und Luftfracht erfordern kann. Für Mitarbeiter, deren Arbeitsweg durch alpine Tunnel führt, sind Homeoffice-Lösungen ratsam, da durch das Durchhängen der Oberleitungen vorübergehende Streckensperrungen drohen. Die Hitzewelle soll bis Mitte der Woche abklingen, doch Meteorologen warnen, dass solche Extremereignisse heute „zehnmal wahrscheinlicher“ sind als noch vor zehn Jahren. Firmenreisemanager werden aufgefordert, ihre Mitarbeiter auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr hinzuweisen, Flugbenachrichtigungen zu gewichtsbegrenzten Flügen zu verfolgen und Fahrer daran zu erinnern, dass Grenzkontrollen an der deutschen Grenze trotz der Hitze weiterhin stattfinden. Der Flughafen Wien kündigte an, dass seine spezielle Einsatzgruppe für heiße Wetterlagen aktiv bleibt, bis die Temperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 °C fallen.
Quelle: ORF.at

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