
Belgien erwachte am Samstag, den 27. Juni 2026, zum Beginn eines dreitägigen, koordinierten Streiks, der sämtliche Ebenen der Verkehrs-Infrastruktur des Landes erschüttert und droht, in die neue Arbeitswoche überzugreifen. Der von den Gewerkschaften FGTB-ABVV (sozialistisch), CSC-ACV (christlich) und CGSLB-ACLVB (liberal) gemeinsam ausgerufene Ausstand richtet sich gegen die jüngsten Sparmaßnahmen und Rentenreformpläne der Regierung. Da keine gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdienste bestehen, haben Beschäftigte im Bahn-, Luftfahrt-, Post- und Hafenbereich massenhaft ihre Arbeit niedergelegt.
Die unmittelbaren Auswirkungen sind vor allem im nationalen Schienennetz spürbar. Der Betreiber SNCB/NMBS kann nur etwa 20 % seines regulären Fahrplans anbieten; die meisten Intercity-Verbindungen sind gestrichen, und rund um Brüssel verkehrt nur ein Notfall-Pendelverkehr. Die Güterverkehrskorridore zwischen den belgischen Häfen und Deutschland sowie den Niederlanden sind verstopft, was Hersteller zwingt, Container umzuleiten oder Just-in-Time-Lieferungen zu verzögern. Auch die Eurostar-Verbindungen über Brüssel-Midi sind reduziert, was zu Verzögerungen für Reisende nach London, Paris und Amsterdam führt.
Der belgische Luftraum ist ebenfalls eingeschränkt. Bodenpersonal an den Flughäfen Brüssel-Zaventem und Charleroi hat sich den Streikposten angeschlossen, was Fluggesellschaften veranlasst hat, Dutzende Abflüge vorsorglich zu streichen. Langstrecken-Airlines wie Emirates und United Airlines haben Abendflüge verschoben, während Brussels Airlines den Großteil seiner Kurzstreckenflotte am Boden hält. Die Frachtabfertigung am Flughafen Lüttich – Europas fünftgrößter Frachtflughafen – läuft mit weniger als der Hälfte der Kapazität, was insbesondere für E-Commerce-Unternehmen, die auf Expresslieferungen über Nacht angewiesen sind, problematisch ist.
Mobilitätsmanager in Unternehmen eilen, Notfallpläne umzusetzen. Multinationale Konzerne wie AB InBev und Umicore haben Homeoffice-Regelungen aktiviert und dringende Reisen über Düsseldorf und Paris-Charles-de-Gaulle umgebucht, während Umzugsfirmen berichten, dass neu angekommene Expats mit unerwarteten Hotelkosten konfrontiert sind, da Termine für Aufenthaltserlaubnisse verschoben werden. Einwanderungsanwälte warnen, dass verpasste biometrische Termine in den Gemeindebüros zu Kettenreaktionen bei der Verlängerung von Arbeitserlaubnissen und Blue-Card-Anträgen führen könnten.
Obwohl die Bundesregierung eine Vermittlungseinheit eingerichtet und die Gewerkschaften aufgefordert hat, für Montag Mindestdienste für Pendler zu garantieren, bestehen die Gewerkschaftsführer darauf, den Streik bis Sonntagabend fortzusetzen, sofern der Entwurf des Rentengesetzes nicht zurückgezogen wird. Geschäftsreisende müssen daher mit anhaltenden Störungen mindestens bis Montagmorgen, den 29. Juni, rechnen und werden dringend gebeten, die Webseiten der Betreiber zu verfolgen und alternative Routen über Nachbarländer in Betracht zu ziehen.
Die unmittelbaren Auswirkungen sind vor allem im nationalen Schienennetz spürbar. Der Betreiber SNCB/NMBS kann nur etwa 20 % seines regulären Fahrplans anbieten; die meisten Intercity-Verbindungen sind gestrichen, und rund um Brüssel verkehrt nur ein Notfall-Pendelverkehr. Die Güterverkehrskorridore zwischen den belgischen Häfen und Deutschland sowie den Niederlanden sind verstopft, was Hersteller zwingt, Container umzuleiten oder Just-in-Time-Lieferungen zu verzögern. Auch die Eurostar-Verbindungen über Brüssel-Midi sind reduziert, was zu Verzögerungen für Reisende nach London, Paris und Amsterdam führt.
Der belgische Luftraum ist ebenfalls eingeschränkt. Bodenpersonal an den Flughäfen Brüssel-Zaventem und Charleroi hat sich den Streikposten angeschlossen, was Fluggesellschaften veranlasst hat, Dutzende Abflüge vorsorglich zu streichen. Langstrecken-Airlines wie Emirates und United Airlines haben Abendflüge verschoben, während Brussels Airlines den Großteil seiner Kurzstreckenflotte am Boden hält. Die Frachtabfertigung am Flughafen Lüttich – Europas fünftgrößter Frachtflughafen – läuft mit weniger als der Hälfte der Kapazität, was insbesondere für E-Commerce-Unternehmen, die auf Expresslieferungen über Nacht angewiesen sind, problematisch ist.
Mobilitätsmanager in Unternehmen eilen, Notfallpläne umzusetzen. Multinationale Konzerne wie AB InBev und Umicore haben Homeoffice-Regelungen aktiviert und dringende Reisen über Düsseldorf und Paris-Charles-de-Gaulle umgebucht, während Umzugsfirmen berichten, dass neu angekommene Expats mit unerwarteten Hotelkosten konfrontiert sind, da Termine für Aufenthaltserlaubnisse verschoben werden. Einwanderungsanwälte warnen, dass verpasste biometrische Termine in den Gemeindebüros zu Kettenreaktionen bei der Verlängerung von Arbeitserlaubnissen und Blue-Card-Anträgen führen könnten.
Obwohl die Bundesregierung eine Vermittlungseinheit eingerichtet und die Gewerkschaften aufgefordert hat, für Montag Mindestdienste für Pendler zu garantieren, bestehen die Gewerkschaftsführer darauf, den Streik bis Sonntagabend fortzusetzen, sofern der Entwurf des Rentengesetzes nicht zurückgezogen wird. Geschäftsreisende müssen daher mit anhaltenden Störungen mindestens bis Montagmorgen, den 29. Juni, rechnen und werden dringend gebeten, die Webseiten der Betreiber zu verfolgen und alternative Routen über Nachbarländer in Betracht zu ziehen.
Quelle: AK&M Newswire
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