
Eurostar hat für Sonntag, den 28. Juni 2026, eine außergewöhnliche Reisewarnung herausgegeben und mehrere Züge zwischen Brüssel-Midi/Zuid und London, Paris sowie Amsterdam gestrichen. Als Gründe nennt der Betreiber eine Kombination aus anhaltenden Arbeitskämpfen in Belgien, Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgrund überhitzter Bahninfrastruktur und einem Mangel an sicherheitsrelevantem Personal für die Wochenendschichten. Die Ausfälle folgen auf den landesweiten Streik am Samstag, der große Teile des belgischen Schienennetzes lahmgelegt hat. Obwohl die grenzüberschreitenden Eurostar-Züge nicht direkt unter die Zuständigkeit der belgischen Gewerkschaften fallen, führen gemeinsame Infrastruktur und Signalabhängigkeiten dazu, dass Störungen auf belgischem Gebiet das gesamte Hochgeschwindigkeitsnetz beeinträchtigen.
Zudem hat Infrabel, der belgische Bahninfrastrukturbetreiber, auf mehreren Streckenabschnitten eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h verhängt, nachdem anhaltende Temperaturen über 35 °C zu einer Ausdehnung der Schienen und der Gefahr von Verformungen geführt haben. Passagiere mit Buchungen auf betroffenen Verbindungen können kostenfrei innerhalb von 60 Tagen umbuchen oder erhalten eine vollständige Rückerstattung. Eurostar rät dringend von nicht notwendigen Reisen am 28. Juni ab und warnt, dass auch am 29. Juni noch Verzögerungen zu erwarten sind, da Züge und Personal neu verteilt werden. Reisende, die Anschlussflüge am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle oder Amsterdam-Schiphol erreichen wollen, werden gebeten, die Mindestumsteigezeiten der Airlines erneut zu prüfen oder eine Übernachtung einzuplanen.
Für Firmenreisende zeigt die Störung die Verwundbarkeit multinationaler Mitarbeiter, die zwischen der Zentrale in Brüssel und Kundenstandorten in ganz Europa pendeln. Mehrere Beratungsunternehmen haben Meetings auf virtuelle Plattformen verlegt, während Anwaltskanzleien EU-Gerichtstermine verschieben, um Fristversäumnisse zu vermeiden. Mobilitätsanbieter empfehlen, flexible Tickets zu nutzen und zusätzliche Puffertage in den Einsatzplänen während der Hauptsaison einzuplanen. Eurostar arbeitet mit Infrabel und SNCF Réseau daran, Engpässe zu entschärfen, und hofft, bis Dienstag einen nahezu normalen Fahrplan wiederherstellen zu können, vorausgesetzt, die Temperaturen sinken und die Streiks in Belgien lassen nach.
Der Vorfall erneuert jedoch die Forderungen nach einem schengenweiten Notfallprotokoll, um wichtige Wirtschaftskorridore auch bei klimatischen oder industriellen Krisen offen zu halten.
Zudem hat Infrabel, der belgische Bahninfrastrukturbetreiber, auf mehreren Streckenabschnitten eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h verhängt, nachdem anhaltende Temperaturen über 35 °C zu einer Ausdehnung der Schienen und der Gefahr von Verformungen geführt haben. Passagiere mit Buchungen auf betroffenen Verbindungen können kostenfrei innerhalb von 60 Tagen umbuchen oder erhalten eine vollständige Rückerstattung. Eurostar rät dringend von nicht notwendigen Reisen am 28. Juni ab und warnt, dass auch am 29. Juni noch Verzögerungen zu erwarten sind, da Züge und Personal neu verteilt werden. Reisende, die Anschlussflüge am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle oder Amsterdam-Schiphol erreichen wollen, werden gebeten, die Mindestumsteigezeiten der Airlines erneut zu prüfen oder eine Übernachtung einzuplanen.
Für Firmenreisende zeigt die Störung die Verwundbarkeit multinationaler Mitarbeiter, die zwischen der Zentrale in Brüssel und Kundenstandorten in ganz Europa pendeln. Mehrere Beratungsunternehmen haben Meetings auf virtuelle Plattformen verlegt, während Anwaltskanzleien EU-Gerichtstermine verschieben, um Fristversäumnisse zu vermeiden. Mobilitätsanbieter empfehlen, flexible Tickets zu nutzen und zusätzliche Puffertage in den Einsatzplänen während der Hauptsaison einzuplanen. Eurostar arbeitet mit Infrabel und SNCF Réseau daran, Engpässe zu entschärfen, und hofft, bis Dienstag einen nahezu normalen Fahrplan wiederherstellen zu können, vorausgesetzt, die Temperaturen sinken und die Streiks in Belgien lassen nach.
Der Vorfall erneuert jedoch die Forderungen nach einem schengenweiten Notfallprotokoll, um wichtige Wirtschaftskorridore auch bei klimatischen oder industriellen Krisen offen zu halten.
Quelle: Eurostar Travel Updates