
Kommerzielle Fluggesellschaften, die an der Westküste Indiens operieren, müssen nächste Woche Umwege einplanen, nachdem die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) eine dringende Flugverkehrsmitteilung (NOTAM) veröffentlicht hat, die große Lufträume über Rajasthan und Gujarat für eine Gefechtsübung der Indischen Luftwaffe (IAF) reserviert. Laut NOTAM erstreckt sich die Sperrzone bis zu einer Höhe von 28.000 Fuß zwischen dem 7. Juli 2026 um 04:00 UTC und dem 10. Juli 2026 um 16:30 UTC. Flüge, die die beliebten Korridore vom Golf bis Südostasien durchqueren, sowie Abflüge von Mumbai, Ahmedabad und Goa in Richtung Europa oder Afrika, müssen längere Routen einreichen, was in einigen Fällen bis zu 30 Minuten zusätzliche Flugzeit bedeutet. Globale Vertriebssysteme haben bereits automatisierte Flugplanänderungen herausgegeben, und indische Fluggesellschaften warnen vor möglichen Verzögerungen während des vier Tage dauernden Zeitfensters. Militärische NOTAMs sind üblich, doch Umfang und Höhe dieser Sperrung sind ungewöhnlich und spiegeln den aktuellen Fokus der IAF auf schnelle Reaktionsübungen nahe der pakistanischen Grenze wider. Da die Beschränkung unterhalb der normalen Reiseflughöhe liegt, können Ultra-Langstreckenflüge ab FL340+ darüber hinwegfliegen, doch Wetter- oder Verkehrsflussbedingungen könnten sie dennoch zwingen, niedriger zu fliegen, was kurzfristige Umleitungen auslösen kann. Geschäftsreisemanager raten ihren Mitarbeitern, bei Verbindungen über Westindien in diesem Zeitraum großzügige Zeitpuffer einzuplanen. Auch Spediteure, die zeitkritische Fracht wie Pharmazeutika vom Luftfrachtzentrum Mumbai transportieren, wurden informiert. Die DGCA weist darauf hin, dass taktische Aktivierungen in Echtzeit im Airport Collaborative Decision Making (A-CDM) Feed erscheinen, empfiehlt den Betreibern jedoch, im Voraus Notfallflugpläne einzureichen.
Quelle: Republic World
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