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Australien erhöht die meisten Visagebühren um bis zu 300 %; US-Studierende und Entsandte müssen mit höheren Kosten rechnen

Juli 3, 2026
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Australien erhöht die meisten Visagebühren um bis zu 300 %; US-Studierende und Entsandte müssen mit höheren Kosten rechnen
Ab dem 1. Juli 2026 hat das australische Innenministerium die Visagebühren drastisch erhöht, was weltweit für erhebliche Budgetbelastungen im Bereich der Mobilität sorgt. Die Gebühren für Studentenvisa stiegen um 25 % auf 2.500 AUD, während Temporary Graduate Visa nun 5.750 AUD kosten. Antragsteller für Partner-Visa müssen mit satten 11.710 AUD rechnen – fast 7.800 USD – und damit 2.345 AUD mehr als im Vorjahr. Einige Kategorien verzeichneten noch stärkere Anstiege: Die Gebühren für Bridging Visa B und Resident Return Visa haben sich verdreifacht, was insbesondere permanente Einwohner betrifft, die beruflich reisen müssen. Für US-Unternehmen, die Absolventen in australische Niederlassungen entsenden oder auf kurzfristige Mobilität bei Projekten im asiatisch-pazifischen Raum angewiesen sind, bedeuten die Erhöhungen zusätzliche Kosten von mehreren Tausend Dollar pro Mitarbeiter. Das Innenministerium rechtfertigt die Maßnahme mit der Notwendigkeit, schnellere Bearbeitungszeiten und verbesserte Grenzsicherheitstechnologien zu finanzieren. Bildungseinrichtungen warnen jedoch, dass dies Australiens Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Kanada und Großbritannien bei US-amerikanischen und anderen internationalen Studierenden beeinträchtigen könnte. Für Mobility-Teams ergeben sich praktische Herausforderungen wie die Anpassung der Lebenshaltungskostenpauschalen, die Aktualisierung der Steuerbrutto-Berechnungen und die Beschleunigung laufender Anträge, um weitere Gebührenerhöhungen zu vermeiden. Arbeitgeber sollten zudem höhere Gebühren für Angehörigenvisa einplanen, die parallel zu den Gebühren für Hauptantragsteller steigen. Da Australien bereits zu den teuersten Zielländern für ausländische Fachkräfte zählt, könnten die neuen Gebühren den Trend zu alternativen Standorten wie Singapur oder Kuala Lumpur verstärken – sofern Arbeitgeber die Mehrkosten nicht selbst tragen.
Quelle: The Financial Express

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