
Neue Daten des Reise-Tech-Giganten Booking.com zeigen, dass Indiens Geschäftsreisemarkt trotz der Luftraumsperrungen im Nahen Osten und steigender Flugpreise auf Hochtouren läuft. Laut Santosh Kumar, Regionalleiter Südostasien, äußerte er am 3. Juli 2026 gegenüber Moneycontrol, dass die meisten indischen Unternehmen ihre Reisen umplanen, statt sie zu streichen. Ziele wie Singapur, Kuala Lumpur und Tokio gewinnen an Bedeutung und ersetzen zunehmend die traditionellen Drehkreuze im Golf. Kumar verweist auf Prognosen der Global Business Travel Association, die Indiens Ausgaben für Geschäftsreisen in diesem Jahr auf fast 50 Milliarden US-Dollar und bis 2030 auf 80 Milliarden US-Dollar schätzen.
Auch der Bereich Meetings, Incentives, Conferences und Exhibitions (MICE) verlagert sich zunehmend nach Indien, wobei multinationale Unternehmen regionale Konferenzen vermehrt in Mumbai, Hyderabad und Bengaluru abhalten. Inlandsfluggesellschaften reagieren darauf mit zusätzlichen Tagesrückflügen auf der „Goldenen Dreieck“-Route (Delhi-Mumbai-Bengaluru) sowie Nachtflügen zu Städten der zweiten Ebene, wodurch die Auslastung über 82 Prozent bleibt.
Obwohl die Flugpreise auf den Europa-Indien-Strecken aufgrund längerer Umwege zur Umgehung von Konfliktzonen in Westasien 18 bis 22 Prozent über dem Durchschnitt von 2025 liegen, senken indische Unternehmen Kosten, indem sie mehrere Meetings in einer Reise bündeln und ihre Führungskräfte zu längeren Aufenthalten mit Freizeitanteil ermutigen – ein Trend, der als „blended travel“ bekannt ist.
Booking.com plant, seine Plattform „Booking.com for Business“ noch in diesem Quartal für den indischen Markt zu lokalisieren, inklusive GST-konformer Rechnungsstellung und UPI-Zahlungen, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu gewinnen, die bisher noch manuell buchen.
Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft: Reise-Richtlinien flexibel gestalten, Premium-Economy für längere Umwege einplanen und bei knapperem Budget verstärkt auf inländische Veranstaltungsorte setzen. Fluggesellschaften sehen Chancen, ihre Firmenkundenverträge auszubauen und Kreditkartenangebote mit Co-Branding zu stärken, während Indien seine Position als am schnellsten wachsender Geschäftsreisemarkt Asiens festigt.
Diese Widerstandsfähigkeit bietet auch Nachbarmärkten wertvolle Erkenntnisse. Indische Unternehmen zeigen sich bereit, für notwendige Reisen zu zahlen, sofern der Return on Investment klar ist. Regionale Tourismusbehörden werben daher verstärkt mit Visa-Fast-Track-Angeboten und Übernachtungsanreizen um indische Firmenkunden. In den kommenden Monaten sind vermehrt bilaterale „Workcation“-Pakete und MICE-Förderungen zu erwarten, die gezielt auf indische Geschäftsreisende zugeschnitten sind.
Auch der Bereich Meetings, Incentives, Conferences und Exhibitions (MICE) verlagert sich zunehmend nach Indien, wobei multinationale Unternehmen regionale Konferenzen vermehrt in Mumbai, Hyderabad und Bengaluru abhalten. Inlandsfluggesellschaften reagieren darauf mit zusätzlichen Tagesrückflügen auf der „Goldenen Dreieck“-Route (Delhi-Mumbai-Bengaluru) sowie Nachtflügen zu Städten der zweiten Ebene, wodurch die Auslastung über 82 Prozent bleibt.
Obwohl die Flugpreise auf den Europa-Indien-Strecken aufgrund längerer Umwege zur Umgehung von Konfliktzonen in Westasien 18 bis 22 Prozent über dem Durchschnitt von 2025 liegen, senken indische Unternehmen Kosten, indem sie mehrere Meetings in einer Reise bündeln und ihre Führungskräfte zu längeren Aufenthalten mit Freizeitanteil ermutigen – ein Trend, der als „blended travel“ bekannt ist.
Booking.com plant, seine Plattform „Booking.com for Business“ noch in diesem Quartal für den indischen Markt zu lokalisieren, inklusive GST-konformer Rechnungsstellung und UPI-Zahlungen, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu gewinnen, die bisher noch manuell buchen.
Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft: Reise-Richtlinien flexibel gestalten, Premium-Economy für längere Umwege einplanen und bei knapperem Budget verstärkt auf inländische Veranstaltungsorte setzen. Fluggesellschaften sehen Chancen, ihre Firmenkundenverträge auszubauen und Kreditkartenangebote mit Co-Branding zu stärken, während Indien seine Position als am schnellsten wachsender Geschäftsreisemarkt Asiens festigt.
Diese Widerstandsfähigkeit bietet auch Nachbarmärkten wertvolle Erkenntnisse. Indische Unternehmen zeigen sich bereit, für notwendige Reisen zu zahlen, sofern der Return on Investment klar ist. Regionale Tourismusbehörden werben daher verstärkt mit Visa-Fast-Track-Angeboten und Übernachtungsanreizen um indische Firmenkunden. In den kommenden Monaten sind vermehrt bilaterale „Workcation“-Pakete und MICE-Förderungen zu erwarten, die gezielt auf indische Geschäftsreisende zugeschnitten sind.
Quelle: Moneycontrol