
Thailands Verschärfung des visafreien Programms für indische Staatsangehörige hat eine ausführliche 11-Punkte-Warnung der indischen Botschaft in Bangkok ausgelöst – und betrifft direkt die große Gruppe indischer Einwohner, die aus den VAE zu Kurzurlauben fliegen. Gulf News berichtete am 4. Juli 2026, zu Beginn der Schulferien in den VAE, wenn das Reiseaufkommen traditionell ansteigt. Nach den neuen Regeln müssen Reisende einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, bestätigte Hotelbuchungen, Rückflugtickets vorweisen und bei Einreise über visafreie oder Visa-on-Arrival-Kanäle mindestens 20.000 THB in bar mitführen. Zudem ist die Thailand Digital Arrival Card spätestens 72 Stunden vor Einreise auszufüllen. Flughafenmitarbeiter in Dubai warnen bereits, dass Passagiere ohne QR-Code-Quittung vom Flug ausgeschlossen werden könnten. Für Arbeitgeber in den VAE ist die Warnung mehr als nur eine Fußnote für Urlaubsreisen. Indische Mitarbeiter kombinieren oft Jahresurlaub mit Geschäftsreisen in die ASEAN-Region; Nichteinhaltung der Vorschriften kann zu feststeckendem Personal oder unerwarteten Kosten führen. Mobility-Teams sollten die Checkliste verbreiten, sicherstellen, dass Dienstreisende über ausreichende Passgültigkeit verfügen, und die Vorab-Briefings um die Bargeldanforderung ergänzen. Reiseveranstalter in den Emiraten melden für Juli und August eine starke Nachfrage nach Flügen nach Bangkok, Phuket und Chiang Mai, befeuert durch aggressive Tarifaktionen von Emirates und flydubai. Sie empfehlen Kunden, drei Stunden vor Abflug am DXB einzutreffen, um die Dokumentenprüfung zu bewältigen. Das Verfehlen der neuen thailändischen Anforderungen kann zu verpassten Anschlussflügen und Nichterscheinen in Hotels führen, was Arbeitgeber teuer zu stehen kommen kann. Branchenanalysten erwarten künftig weitere zielgerichtete Reisehinweise, da regionale Hauptstädte die Grenzkontrollen verschärfen, um Überziehungen und illegale Beschäftigung zu bekämpfen. Unternehmen mit hohem Aufkommen an Privat- oder Geschäftsreisen sollten fortlaufende Warnungen und Echtzeit-Reiserisiko-Updates als Teil ihres Duty-of-Care-Konzepts in Betracht ziehen.
Quelle: Gulf News