
Die belgische Botschaft in London hat eine neue Mitteilung herausgegeben, in der sie Antragsteller daran erinnert, dass ab dem 1. Juli 2026 die Bearbeitungsgebühr für nationale (D-Kategorie) Visa auf 250 € (bzw. 225 £) erhöht wird. Die am 7. Juli aktualisierte Information weist zudem auf längere Wartezeiten für Terminvergaben hin: Das TLScontact-System gibt Termine nur noch im Sieben-Tage-Rhythmus frei, die innerhalb weniger Stunden ausgebucht sind. Langzeitvisa umfassen Arbeitsgenehmigungen, Familienzusammenführungen, Studienprogramme und innerbetriebliche Versetzungen von mehr als 90 Tagen. Die höhere Gebühr folgt einer staatlichen Kostenrückgewinnungspolitik und bringt Belgien in Einklang mit Nachbarländern wie den Niederlanden (285 €) und Frankreich (260 €). Die Botschaft bemängelt zudem eine „deutliche Verschlechterung der Qualität der eingereichten Unterlagen“, was zu verstärkter Prüfung und möglichen Ablehnungen führt. Es wird ausdrücklich klargestellt, dass Drittagenturen keine bevorzugten Termine sichern können und nur extreme medizinische oder humanitäre Notfälle eine beschleunigte Bearbeitung rechtfertigen. Verantwortliche für globale Mobilität sollten ihre Kostenschätzungen für Entsendungen aktualisieren und den Visaprozess mindestens drei Monate im Voraus starten. Sponsoren bleiben für unvollständige Unterlagen haftbar und müssen mit einer Aussetzung der Bearbeitung rechnen, bis alle Mängel behoben sind, was die Bearbeitungszeiten verlängert.
Quelle: FPS Foreign Affairs
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