
Am 6. Juli strömten die Urlauber durch den Philadelphia International Airport (PHL), während die Region ihre Unabhängigkeitsfeierlichkeiten abschloss. Flughafenvertreter teilten WPVI/6abc mit, dass am Sonntag 108.000 Passagiere abgefertigt wurden und für Montag weitere 102.000 erwartet werden – Zahlen, die fünf Prozent über denen von 2025 liegen und zu den geschäftigsten Zweitageswerten in der Geschichte des Flughafens zählen. Der Anstieg erfolgte trotz schwerer Unwetter, die am Sonntag 102 Flugausfälle und am Montag Dutzende weitere verursachten. Passagiere berichteten von ein- bis zweistündigen Verzögerungen, betonten jedoch, dass der Ablauf reibungsloser verlief als von den Medien befürchtet. Verantwortliche führten dies auf proaktive Umleitungen durch die Airlines sowie Echtzeit-Enteisungs- und Gate-Management-Protokolle zurück, die nach dem Chaos im letzten Winter eingeführt wurden. Aus Mobilitätssicht ist die Leistung von PHL ein Beispiel dafür, wie mittelgroße Drehkreuze Spitzenzeiten bewältigen können, ohne die Rückstaus wie in Chicago und Boston. Wichtige Maßnahmen waren unter anderem versetzte Schichtpläne für TSA-Beamte, Shuttlebusse zu entfernten Mitarbeiterparkplätzen zur Entlastung der Abholbereiche sowie zeitgesteuerte Rampenregelungen auf der Autobahn zur Reduzierung von Staus bei der Ankunft. Das Flughafenmanagement empfiehlt Geschäftsreisenden auch diesen Sommer, Flugstatus genau zu beobachten, zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein und Pufferzeiten für Termine am selben Tag einzuplanen – besonders während der nachmittäglichen Gewitterperioden an der Ostküste. Da die FAA für Ende der Woche erneut starke Unwetter vorhersagt, wird PHL erneut auf die Probe gestellt; Erfolg oder Misserfolg könnten die Slot-Vergabe vor der Fußball-WM 2026 beeinflussen, wenn Philadelphia mehrere Spiele ausrichtet.
Quelle: 6abc Philadelphia