
Der internationale Flughafen San Francisco (SFO) hat am 16. Juni stillschweigend die erweiterte Passagierabfertigungsplattform (Enhanced Passenger Processing, EPP) des U.S. Customs and Border Protection (CBP) aktiviert und ist damit der 25. US-Flughafen – sowie der erste an der Westküste –, der ankommende US-Bürger ausschließlich per Gesichtserkennung abfertigt. CBP und SFO gaben den Start heute, am 7. Juli, offiziell bekannt, nachdem zwei Wochen Live-Tests eine durchschnittliche Verkürzung der Wartezeiten um 25 Prozent für Inhaber eines US-Passes zeigten.
Im Rahmen des Systems übergeben Reisende ihre Dokumente nicht mehr an einen Beamten. Stattdessen fotografiert eine automatische Kamera jeden Passagier, vergleicht das Bild sofort mit dem beim Außenministerium hinterlegten Foto, führt polizeiliche Überprüfungen durch und erfasst die Einreise – alles bevor der Reisende den Kontrollschalter erreicht. Ein CBP-Beamter ist weiterhin anwesend, um zu überwachen und Fragen zu stellen, greift aber nur selten zum Pass, wenn die Übereinstimmung nicht gelingt.
Im Gegensatz zu Global Entry verlangt EPP keine Mitgliedsgebühr, keine Hintergrundüberprüfung und keine Interaktion an einem Kiosk, was das System besonders attraktiv für Gelegenheitsflieger und Familien macht. CBP betont, dass Fotos von US-Bürgern verschlüsselt und automatisch innerhalb von 12 Stunden gelöscht werden.
Die Behörde hat eine wachsende Liste von 25 Flughäfen und acht Seehäfen – sowie sechs Auslands-Vorabfertigungsstellen – veröffentlicht, an denen EPP bereits aktiv ist; Miami und Seattle sollen vor dem Tag der Arbeit (Labour Day) folgen. Für Manager der Unternehmensmobilität bedeutet die Einführung schnellere Wiedereinreisen für Mitarbeiter, die von Auslandseinsätzen zurückkehren, und weniger Risiko verpasster Anschlussflüge bei engen Zeitplänen.
Zudem signalisiert die Einführung von EPP, dass CBP bis 2028 bei allen zurückkehrenden US-Bürgern auf biometrische Gesichtserkennung statt auf Dokumentenscans setzen will. Unternehmen sollten daher ihre Reiserichtlinien aktualisieren und Mitarbeiter über den neuen Prozess informieren.
Datenschützer bleiben skeptisch, da frühere CBP-Pilotprojekte Fotos von Nicht-Staatsbürgern bis zu 75 Jahre und von Staatsbürgern 14 Tage lang gespeichert hatten. CBP entgegnet, dass die 12-Stunden-Löschfrist nun Standard für Inhaber eines US-Passes sei und externe Prüfer die Einhaltung jährlich kontrollieren.
Im Rahmen des Systems übergeben Reisende ihre Dokumente nicht mehr an einen Beamten. Stattdessen fotografiert eine automatische Kamera jeden Passagier, vergleicht das Bild sofort mit dem beim Außenministerium hinterlegten Foto, führt polizeiliche Überprüfungen durch und erfasst die Einreise – alles bevor der Reisende den Kontrollschalter erreicht. Ein CBP-Beamter ist weiterhin anwesend, um zu überwachen und Fragen zu stellen, greift aber nur selten zum Pass, wenn die Übereinstimmung nicht gelingt.
Im Gegensatz zu Global Entry verlangt EPP keine Mitgliedsgebühr, keine Hintergrundüberprüfung und keine Interaktion an einem Kiosk, was das System besonders attraktiv für Gelegenheitsflieger und Familien macht. CBP betont, dass Fotos von US-Bürgern verschlüsselt und automatisch innerhalb von 12 Stunden gelöscht werden.
Die Behörde hat eine wachsende Liste von 25 Flughäfen und acht Seehäfen – sowie sechs Auslands-Vorabfertigungsstellen – veröffentlicht, an denen EPP bereits aktiv ist; Miami und Seattle sollen vor dem Tag der Arbeit (Labour Day) folgen. Für Manager der Unternehmensmobilität bedeutet die Einführung schnellere Wiedereinreisen für Mitarbeiter, die von Auslandseinsätzen zurückkehren, und weniger Risiko verpasster Anschlussflüge bei engen Zeitplänen.
Zudem signalisiert die Einführung von EPP, dass CBP bis 2028 bei allen zurückkehrenden US-Bürgern auf biometrische Gesichtserkennung statt auf Dokumentenscans setzen will. Unternehmen sollten daher ihre Reiserichtlinien aktualisieren und Mitarbeiter über den neuen Prozess informieren.
Datenschützer bleiben skeptisch, da frühere CBP-Pilotprojekte Fotos von Nicht-Staatsbürgern bis zu 75 Jahre und von Staatsbürgern 14 Tage lang gespeichert hatten. CBP entgegnet, dass die 12-Stunden-Löschfrist nun Standard für Inhaber eines US-Passes sei und externe Prüfer die Einhaltung jährlich kontrollieren.
Quelle: Secret San Francisco