
Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) bestätigte am 7. Juli, dass ihr seit langem geplantes Biometric Exit-Programm vom Pilotprojekt in den großflächigen Einsatz übergegangen ist. Es umfasst nun „einen erheblichen Anteil“ der internationalen Abflug-Gates an 35 Flughäfen sowie die ersten drei Kreuzfahrthäfen. Die Erweiterung, die in einer Praxiswarnung detailliert beschrieben wird, bedeutet, dass die meisten Nicht-US-Bürger beim Einsteigen in einen Abflugflug oder ein Schiff fotografiert werden; das Bild wird sofort mit den Einwanderungsdatenbanken des Heimatschutzministeriums (DHS) abgeglichen, um zu überprüfen, ob der Reisende innerhalb des erlaubten Zeitraums ausreist.
Der Kongress hatte bereits 1996 ein System zur Erfassung von Ein- und Ausreisen angeordnet, doch mangelhafte Finanzierung und technische Hürden verzögerten die Umsetzung jahrzehntelang. CBP gibt an, dass die Gesichtserkennungs-Hardware nun eine Boarding-Spur in weniger als zwei Sekunden mit einer Trefferquote von 98 Prozent verarbeitet, was den Fluggesellschaften erlaubt, ihre Zeitpläne einzuhalten und dem DHS gleichzeitig handfeste Beweise für Überzieher liefert. Seit Oktober 2025 wurden laut Behörde bereits mehr als 22.000 Visaverstöße durch Biometric Exit identifiziert.
Für Arbeitgeber hat die Neuerung zwei wesentliche Folgen: Erstens werden ausländische Mitarbeiter, die die USA nach Ablauf ihrer Aufenthaltsgenehmigung verlassen, automatisch markiert, was zukünftige Visaanträge erschwert. Zweitens wird die Praxis der „stillen Rückkehr“ – also das Rotieren von Personal im Rahmen des Visa Waiver Program ohne Aktualisierung der I-94-Daten – zunehmend riskant, da die Ausreise nun erfasst wird. Einwanderungsberater empfehlen, die Reiseverfolgungssysteme zu aktualisieren, damit die Personalabteilung tatsächliche Ausreisescans mit den erwarteten Daten abgleichen kann, um rechtzeitige Verlängerungen oder Statusaufgaben sicherzustellen.
Unternehmen sollten Reisende zudem darauf hinweisen, dass das biometrische Foto verpflichtend ist; eine Verweigerung führt zum Verpassen des Flugs. CBP kündigt an, dass monatlich weitere Flughäfen bis zum Haushaltsjahr 2027 hinzukommen und im Herbst Pilotprojekte an der Landgrenze zu Kanada starten werden. Ein Ende der papierbasierten I-94-Ausreisestempel wurde noch nicht bekanntgegeben, doch Quellen zufolge könnten diese Formulare ganz entfallen, sobald die biometrische Abdeckung 95 Prozent des Verkehrs erreicht.
Der Kongress hatte bereits 1996 ein System zur Erfassung von Ein- und Ausreisen angeordnet, doch mangelhafte Finanzierung und technische Hürden verzögerten die Umsetzung jahrzehntelang. CBP gibt an, dass die Gesichtserkennungs-Hardware nun eine Boarding-Spur in weniger als zwei Sekunden mit einer Trefferquote von 98 Prozent verarbeitet, was den Fluggesellschaften erlaubt, ihre Zeitpläne einzuhalten und dem DHS gleichzeitig handfeste Beweise für Überzieher liefert. Seit Oktober 2025 wurden laut Behörde bereits mehr als 22.000 Visaverstöße durch Biometric Exit identifiziert.
Für Arbeitgeber hat die Neuerung zwei wesentliche Folgen: Erstens werden ausländische Mitarbeiter, die die USA nach Ablauf ihrer Aufenthaltsgenehmigung verlassen, automatisch markiert, was zukünftige Visaanträge erschwert. Zweitens wird die Praxis der „stillen Rückkehr“ – also das Rotieren von Personal im Rahmen des Visa Waiver Program ohne Aktualisierung der I-94-Daten – zunehmend riskant, da die Ausreise nun erfasst wird. Einwanderungsberater empfehlen, die Reiseverfolgungssysteme zu aktualisieren, damit die Personalabteilung tatsächliche Ausreisescans mit den erwarteten Daten abgleichen kann, um rechtzeitige Verlängerungen oder Statusaufgaben sicherzustellen.
Unternehmen sollten Reisende zudem darauf hinweisen, dass das biometrische Foto verpflichtend ist; eine Verweigerung führt zum Verpassen des Flugs. CBP kündigt an, dass monatlich weitere Flughäfen bis zum Haushaltsjahr 2027 hinzukommen und im Herbst Pilotprojekte an der Landgrenze zu Kanada starten werden. Ein Ende der papierbasierten I-94-Ausreisestempel wurde noch nicht bekanntgegeben, doch Quellen zufolge könnten diese Formulare ganz entfallen, sobald die biometrische Abdeckung 95 Prozent des Verkehrs erreicht.
Quelle: The National Law Review