
Mit kaum Aufsehen hat das australische Innenministerium eine der bisher größten allgemeinen Gebührenerhöhungen im australischen Visasystem durchgesetzt. Laut einer Analyse der Verbraucherfinanz-Website Finder sind die Gebühren für wichtige permanente und temporäre Visa am 1. Juli 2026 stark gestiegen. Das Resident-Return-Visum (Subclass 155/157) – unverzichtbar für permanente Einwohner, die das Land verlassen und wieder einreisen müssen – hat sich von 490 AUD auf 1.475 AUD mehr als verdreifacht, ein Anstieg um 201 %. Partner-Visa stiegen um 25 % auf 11.710 AUD, während Studentenvisa nun 2.500 AUD kosten (ebenfalls plus 25 %). Selbst das beliebte Working-Holiday-Visum (Subclass 417) ist im ersten Jahr um 25 % und im zweiten Jahr um 49 % teurer geworden.
Die Regierung verzichtete auf eine öffentliche Vorabkonsultation über die üblichen Haushaltsunterlagen hinaus und argumentierte, dass die höheren Gebühren die tatsächlichen Verwaltungskosten der Bearbeitung decken und die Finanzierung umfassender Reformen des Migrationssystems unterstützen sollen. Migrationsagenten warnen jedoch, dass die plötzlichen Erhöhungen Talente abschrecken könnten, gerade in einer Zeit, in der Arbeitgeber mit Fachkräftemangel und einer verlangsamten Wirtschaftsentwicklung kämpfen.
Ein zweijähriger Working-Holiday-Aufenthalt kostet nun allein an Regierungsgebühren 1.840 AUD; eine vierköpfige Familie, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragt, sieht sich mit staatlichen Gebühren von über 50.000 AUD konfrontiert, wenn medizinische Untersuchungen und polizeiliche Führungszeugnisse hinzugerechnet werden. Für Unternehmen kommen die Erhöhungen zu neuen, höheren Gehaltsgrenzen für gesponserte Arbeitskräfte und strengeren Compliance-Prüfungen hinzu. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hall & Wilcox schätzt, dass die Gesamtbelastung durch Regierungsgebühren für ein Standard-Sponsoringpaket der Subclass 482 (Hauptantragsteller, Partner und zwei Kinder) im Jahresvergleich um 32 % gestiegen ist, was viele kleine und mittlere Unternehmen dazu zwingt, ihre Rekrutierungsstrategien zu überdenken.
Bildungseinrichtungen befürchten, dass der 25-prozentige Anstieg der Studentenvisagebühren die Nachfrage aus dem Ausland weiter dämpfen könnte, zumal die Einschreibungen aus Indien und China bereits stagnieren. „Internationale Studierende sind äußerst preissensibel. Wenn man Studiengebühren, Unterkunftskosten und eine schwächere Währung berücksichtigt, droht Australien gegenüber Kanada und Großbritannien an Boden zu verlieren“, warnt Marina Tse, Vizepräsidentin der IEAA.
Praktische Empfehlungen für Manager im Bereich globale Mobilität: Berücksichtigen Sie die höheren Regierungsgebühren sofort in den Kostenkalkulationen für Entsendungen; prüfen Sie, ob Partner- oder Resident-Return-Anträge noch vor dem nächsten Indexierungsdatum am 1. Januar 2027 eingereicht werden können; und überarbeiten Sie Gehaltspaket-Strategien, damit Visakosten kein Hindernis bei der Gewinnung von Talenten darstellen.
Die Regierung verzichtete auf eine öffentliche Vorabkonsultation über die üblichen Haushaltsunterlagen hinaus und argumentierte, dass die höheren Gebühren die tatsächlichen Verwaltungskosten der Bearbeitung decken und die Finanzierung umfassender Reformen des Migrationssystems unterstützen sollen. Migrationsagenten warnen jedoch, dass die plötzlichen Erhöhungen Talente abschrecken könnten, gerade in einer Zeit, in der Arbeitgeber mit Fachkräftemangel und einer verlangsamten Wirtschaftsentwicklung kämpfen.
Ein zweijähriger Working-Holiday-Aufenthalt kostet nun allein an Regierungsgebühren 1.840 AUD; eine vierköpfige Familie, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragt, sieht sich mit staatlichen Gebühren von über 50.000 AUD konfrontiert, wenn medizinische Untersuchungen und polizeiliche Führungszeugnisse hinzugerechnet werden. Für Unternehmen kommen die Erhöhungen zu neuen, höheren Gehaltsgrenzen für gesponserte Arbeitskräfte und strengeren Compliance-Prüfungen hinzu. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hall & Wilcox schätzt, dass die Gesamtbelastung durch Regierungsgebühren für ein Standard-Sponsoringpaket der Subclass 482 (Hauptantragsteller, Partner und zwei Kinder) im Jahresvergleich um 32 % gestiegen ist, was viele kleine und mittlere Unternehmen dazu zwingt, ihre Rekrutierungsstrategien zu überdenken.
Bildungseinrichtungen befürchten, dass der 25-prozentige Anstieg der Studentenvisagebühren die Nachfrage aus dem Ausland weiter dämpfen könnte, zumal die Einschreibungen aus Indien und China bereits stagnieren. „Internationale Studierende sind äußerst preissensibel. Wenn man Studiengebühren, Unterkunftskosten und eine schwächere Währung berücksichtigt, droht Australien gegenüber Kanada und Großbritannien an Boden zu verlieren“, warnt Marina Tse, Vizepräsidentin der IEAA.
Praktische Empfehlungen für Manager im Bereich globale Mobilität: Berücksichtigen Sie die höheren Regierungsgebühren sofort in den Kostenkalkulationen für Entsendungen; prüfen Sie, ob Partner- oder Resident-Return-Anträge noch vor dem nächsten Indexierungsdatum am 1. Januar 2027 eingereicht werden können; und überarbeiten Sie Gehaltspaket-Strategien, damit Visakosten kein Hindernis bei der Gewinnung von Talenten darstellen.
Quelle: Finder