
Time Out UK berichtet, dass das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) – eine elektronische Genehmigung im Wert von 7 €, die bald für visumfreie Besucher verpflichtend sein wird – zum zweiten Mal verschoben wurde und nun voraussichtlich erst im Sommer 2027 starten wird. EU-Beamte geben hinter verschlossenen Türen zu, dass die technische Integration mit dem biometrischen Ein- und Ausreisesystem komplexer ist als erwartet, während mehrere Mitgliedstaaten ihre nationalen Zahlungssysteme noch nicht abgeschlossen haben. Die Verschiebung erspart britischen Urlaubern und Geschäftsreisenden in diesem Jahr einen zusätzlichen administrativen Schritt, doch Unternehmen sollten diese Atempause nicht als dauerhaft ansehen. Nach Inbetriebnahme sind ETIAS-Genehmigungen drei Jahre gültig und mit dem Reisepasschip verknüpft; ein Passwechsel erfordert eine neue Antragstellung und Gebühr. Reiseverwaltungsfirmen empfehlen Unternehmen, jetzt die Reisepässe ihrer Mitarbeiter zu prüfen, damit die Erneuerungszyklen mit der ETIAS-Gültigkeit übereinstimmen. Firmen mit vielen innergemeinschaftlichen Reisen könnten die geringe Gebühr zentral übernehmen, um den Aufwand für Spesenabrechnungen zu reduzieren. Brüssel hat noch keine offizielle Mitteilung veröffentlicht, doch Quellen zufolge wird nach einer Fortschrittsüberprüfung im Dezember ein neuer Termin bekanntgegeben. Das britische Außenministerium wird voraussichtlich in den nächsten Wochen seine Reisehinweise aktualisieren.
Quelle: Time Out UK
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