
Am 10. Juli trafen sich hochrangige Offiziere der polnischen Grenzschutzabteilung Nadodrzański mit ihren Kollegen der deutschen Bundespolizei in Alt Madlitz, Brandenburg, zu einer zweitägigen Einsatzleitungsübung unter dem Codenamen „Together Safe“. Das Szenario simulierte eine koordinierte Reaktion auf Menschenschmuggel entlang der Autobahn A12 sowie eine Drohnenlieferung von Schmuggelware über die Oder. Arbeitsgruppen übten den Echtzeit-Datenaustausch über die EU-Secure-Cloud für Grenzdienste und probten Verfolgungsprotokolle, die es Einheiten erlauben, eine Verfolgung bis zu 30 km ins Nachbarland fortzusetzen, bevor Verdächtige übergeben werden. Das Szenario integrierte zudem Zoll- und Feuerwehrdienste, um eine mehrbehördliche Evakuierung bei einem fiktiven Lkw-Brand mit Migranten-Schleusung am Grenzübergang Świecko zu testen.
Die Übung findet statt, während beide Länder mit schwankenden Migrationsströmen auf der sogenannten Balkan-Berlin-Route zu kämpfen haben. Deutschland hat seine innerdeutschen Schengen-Kontrollen bis zum 1. Oktober verlängert, während Polen die ANPR-Kameras im Abschnitt Lebus aufrüstet. Für multinationale Unternehmen, die Just-in-Time-Logistik zwischen Fabriken in Großpolen und deutschen Vertriebszentren betreiben, bedeutet dies im Sommer vermehrte stichprobenartige Kontrollen auf den Korridoren A2 und A18.
Behörden betonten, dass der legale Handel langfristig profitieren wird: Zu den Erkenntnissen zählen schnellere Prüfungen von TIR-Carnets und eine geplante Pilotspur für vertrauenswürdige Transportunternehmen am Grenzübergang Świecko bis Dezember 2026. Personalverantwortliche, die Mitarbeiter zwischen Posen und Berlin verlegen, sollten darauf achten, dass Firmenfahrzeuge physische Zulassungsbescheinigungen mitführen, da digitale Kopien von den Streifen noch nicht flächendeckend akzeptiert werden.
Die Übung findet statt, während beide Länder mit schwankenden Migrationsströmen auf der sogenannten Balkan-Berlin-Route zu kämpfen haben. Deutschland hat seine innerdeutschen Schengen-Kontrollen bis zum 1. Oktober verlängert, während Polen die ANPR-Kameras im Abschnitt Lebus aufrüstet. Für multinationale Unternehmen, die Just-in-Time-Logistik zwischen Fabriken in Großpolen und deutschen Vertriebszentren betreiben, bedeutet dies im Sommer vermehrte stichprobenartige Kontrollen auf den Korridoren A2 und A18.
Behörden betonten, dass der legale Handel langfristig profitieren wird: Zu den Erkenntnissen zählen schnellere Prüfungen von TIR-Carnets und eine geplante Pilotspur für vertrauenswürdige Transportunternehmen am Grenzübergang Świecko bis Dezember 2026. Personalverantwortliche, die Mitarbeiter zwischen Posen und Berlin verlegen, sollten darauf achten, dass Firmenfahrzeuge physische Zulassungsbescheinigungen mitführen, da digitale Kopien von den Streifen noch nicht flächendeckend akzeptiert werden.
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