
Belgien erwachte am Montag, den 13. Juli 2026, erneut zu einem drückend heißen Morgen, da das Königliche Meteorologische Institut (KMI) seine landesweite gelbe Hitzewarnung mindestens bis Freitag verlängerte. Die Tagestemperaturen werden in allen Provinzen voraussichtlich zwischen 30 °C und 33 °C liegen. Obwohl die Küstenregion heute kurzzeitig auf „grün“ zurückgestuft wird, kehrt sie am Dienstag wieder auf Gelb zurück, was bedeutet, dass das gesamte Schienen-, Straßen- und Luftverkehrsnetz weiterhin nach den Hitzeschutzprotokollen betrieben werden muss.
Die Entscheidung des KMI löst automatisch Phase II des föderalen Plans für Hitzewellen und Ozonspitzen aus. Verkehrsbetreiber haben bereits vereinbarte Gegenmaßnahmen aktiviert: Infrabel erlaubt niedrigere Achslastgrenzen auf älteren Gleisen, die besonders anfällig für Verformungen sind, während die SNCB Geschwindigkeitsbegrenzungen von bis zu 20 km/h auf ausgewählten Streckenabschnitten während der Nachmittags-Hauptverkehrszeit genehmigt hat. Der Flughafen Brüssel bestätigte den Einsatz zusätzlicher mobiler Klimageräte für die Grenzkontrollschlangen sowie Wasserspender für Umsteigepassagiere. Der Bodenabfertiger Alyzia teilte mit, dass in hitzeempfindlichen Bereichen wie Gepäckbändern zusätzliches Personal im Einsatz ist.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten mit Folgeeffekten rechnen. Kleinere Fahrplanänderungen sind bereits im SNCB-Reiseplaner und im Buchungssystem von European Sleeper sichtbar. Obwohl die EU-Verordnung 261/2004 Hitze nicht als „außergewöhnliche Umstände“ anerkennt, betonen Fluggesellschaften, dass aus Sicherheitsgründen geschlossene Vorfeldbereiche dennoch zu Abflugverzögerungen führen können. Arbeitgeber raten entsandten Mitarbeitern und Geschäftsreisenden, Besuche vor Ort auf die Morgenstunden zu legen und großzügige Zeitpuffer in multimodale Tür-zu-Tür-Reisepläne einzubauen. Arbeitsmediziner erinnern daran, dass das seit dem 1. Juni geltende neue Telearbeitsgesetz Belgiens bei gelber oder höherer Warnstufe des KMI Heimarbeit erlaubt. Viele Unternehmen haben daher bereits geplante Meetings für die Wochenmitte auf virtuelle Formate umgestellt.
Expat-Familien, die sich auf die Sommerreise vorbereiten, wurden darauf hingewiesen, dass Haustiere in bestimmten Nachmittagszügen ohne klimatisierte Wagen möglicherweise nicht mitgenommen werden dürfen. Eine rote Warnstufe ist derzeit nicht in Sicht, doch Meteorologen warnen vor hoher Luftfeuchtigkeit. Sollte der Feuchtkugelindex weiter steigen, könnten zusätzliche Einschränkungen folgen – darunter mögliche Lkw-Fahrverbote auf der E40 und temporäre Verkürzungen der Start- und Landebahnen. Mobilitätsakteure müssen daher mit mindestens vier weiteren Tagen erhöhter Betriebsbereitschaft rechnen und werden dringend gebeten, die Echtzeitinformationen genau zu verfolgen.
Die Entscheidung des KMI löst automatisch Phase II des föderalen Plans für Hitzewellen und Ozonspitzen aus. Verkehrsbetreiber haben bereits vereinbarte Gegenmaßnahmen aktiviert: Infrabel erlaubt niedrigere Achslastgrenzen auf älteren Gleisen, die besonders anfällig für Verformungen sind, während die SNCB Geschwindigkeitsbegrenzungen von bis zu 20 km/h auf ausgewählten Streckenabschnitten während der Nachmittags-Hauptverkehrszeit genehmigt hat. Der Flughafen Brüssel bestätigte den Einsatz zusätzlicher mobiler Klimageräte für die Grenzkontrollschlangen sowie Wasserspender für Umsteigepassagiere. Der Bodenabfertiger Alyzia teilte mit, dass in hitzeempfindlichen Bereichen wie Gepäckbändern zusätzliches Personal im Einsatz ist.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten mit Folgeeffekten rechnen. Kleinere Fahrplanänderungen sind bereits im SNCB-Reiseplaner und im Buchungssystem von European Sleeper sichtbar. Obwohl die EU-Verordnung 261/2004 Hitze nicht als „außergewöhnliche Umstände“ anerkennt, betonen Fluggesellschaften, dass aus Sicherheitsgründen geschlossene Vorfeldbereiche dennoch zu Abflugverzögerungen führen können. Arbeitgeber raten entsandten Mitarbeitern und Geschäftsreisenden, Besuche vor Ort auf die Morgenstunden zu legen und großzügige Zeitpuffer in multimodale Tür-zu-Tür-Reisepläne einzubauen. Arbeitsmediziner erinnern daran, dass das seit dem 1. Juni geltende neue Telearbeitsgesetz Belgiens bei gelber oder höherer Warnstufe des KMI Heimarbeit erlaubt. Viele Unternehmen haben daher bereits geplante Meetings für die Wochenmitte auf virtuelle Formate umgestellt.
Expat-Familien, die sich auf die Sommerreise vorbereiten, wurden darauf hingewiesen, dass Haustiere in bestimmten Nachmittagszügen ohne klimatisierte Wagen möglicherweise nicht mitgenommen werden dürfen. Eine rote Warnstufe ist derzeit nicht in Sicht, doch Meteorologen warnen vor hoher Luftfeuchtigkeit. Sollte der Feuchtkugelindex weiter steigen, könnten zusätzliche Einschränkungen folgen – darunter mögliche Lkw-Fahrverbote auf der E40 und temporäre Verkürzungen der Start- und Landebahnen. Mobilitätsakteure müssen daher mit mindestens vier weiteren Tagen erhöhter Betriebsbereitschaft rechnen und werden dringend gebeten, die Echtzeitinformationen genau zu verfolgen.
Quelle: The Brussels Times