
Reisende, die an den Nationalfeierlichkeiten am 21. Juli in der belgischen Hauptstadt teilnehmen möchten, müssen mit umfangreichen Straßensperrungen und Umleitungen rechnen, die bereits ab dem 19. Juli beginnen. Die Region Brüssel-Hauptstadt veröffentlichte am 14. Juli den endgültigen Verkehrsplan und warnt, dass wichtige Verkehrsadern rund um den Königspalast, den Brüsseler Park und das EU-Viertel während des langen Wochenendes für den privaten Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Auch mehrere Autobahntunnel, darunter der Saint-Lazare- und der Reyers-Tunnel, werden während der Militärparade am Nachmittag geschlossen sein. Der öffentliche Verkehrsbetrieb STIB/MIVB bietet einen verlängerten Nachtfahrplan für Metro, Straßenbahn und Bus an, wobei kontaktloses Bezahlen mit Bankkarte als schnellste Einstiegsmöglichkeit empfohlen wird. Kostenlose bewachte Fahrradparkplätze stehen auf dem Place du Trône zur Verfügung, und spezielle Park-and-Ride-Angebote wurden an den Metrostationen Kraainem, Delta, Heizel und Roodebeek eingerichtet. Besuchern wird dringend empfohlen, mit Zug oder Metro anzureisen und das Auto zu Hause zu lassen. Das Mobilitätsministerium der Region betont, dass die traditionelle Parade in diesem Jahr aufgrund von Bauarbeiten am Schuman-Kreisel umgeleitet wird: Zuschauer, die den König bei der Truppeninspektion sehen möchten, sollten sich statt am üblichen Aussichtspunkt Rue de la Loi an den Boulevard du Jardin Botanique oder die Rue Royale begeben. Die Metrostation Parc wird ab 9:00 Uhr geschlossen, und mehrere Straßen rund um Rogier und Albert II werden von Mittag bis nach dem abendlichen Feuerwerk im Parc du Cinquantenaire gesperrt. Für betriebliche Mobilitätsmanager lautet die klare Botschaft: Weisen Sie Mitarbeiter, Pendler und Besuchende an, vom 19. bis 22. Juli nicht mit dem Auto in den Innenring zu fahren; planen Sie mehr Zeit für Transfers zum Flughafen ein; und erwägen Sie Homeoffice am Nachmittag des 21. Juli. Mitarbeiter, die Firmenwagen nutzen, sollten zudem beachten, dass Tiefgaragen entlang des Rings, etwa am Place Poelaert, nach Beginn der Sperrungen nicht mehr zugänglich sind. Die Region stellt eine Live-Karte in Französisch und Niederländisch bereit und informiert in Echtzeit über den Twitter-Kanal von Brussels Mobility. Unternehmen, die Lieferungen erwarten, sollten alternative Abgabestellen außerhalb der Sperrzone koordinieren oder Lieferungen auf die Zeit nach dem Feiertag verschieben.