
Das spanische Innenministerium hat den Notfalleinsatz zusätzlicher biometrischer Terminals für das EU-Einreise- und Ausreisesystem (EES) am Flughafen Gibraltar genehmigt, nachdem die ersten drei Tage des Live-Betriebs lange Warteschlangen und zeitweise Softwareausfälle gezeigt hatten. Seit dem 15. Juli, als der neue EU-UK-Vertrag zu Gibraltar vorläufig in Kraft trat, ist der Landzaun bei La Línea verschwunden, und alle Schengen-Grenzkontrollen wurden in das Flughafenterminal verlegt, wo spanische Nationalpolizisten nun Seite an Seite mit der Gibraltar Borders & Coastguard Agency arbeiten.
Laut Ministerpräsident Fabián Picardo wurden zunächst nur vier EES-Stationen installiert – drei für Ankünfte und eine für Abflüge. Da jeder Passagier aus einem Drittstaat verpflichtet ist, vier Fingerabdrücke und einen Gesichtsscan abzugeben, reichte die Kapazität nicht aus, was bei Spitzenflügen aus London Wartezeiten von bis zu zwei Stunden verursachte. Ab Samstagabend werden die Auftragnehmer die Anzahl der E-Gates verdoppeln und fünf mobile Erfassungseinheiten als manuelle Backup-Lösung hinzufügen. Ein Software-Update wird zudem eine Inkompatibilität beheben, die das System daran hinderte, Gibraltar Civilian Registration Cards zu lesen – ein Problem, das Einwohner in die allgemeine Warteschlange zwang.
Spanische Polizeigewerkschaften kritisierten, dass der Mangel an Ausrüstung und das Fehlen von Passagierlisten die Beamten daran hinderten, risikobasierte Kontrollen durchzuführen, und so Sicherheitslücken in der gemeinsamen Kontrollzone entstanden. Das Innenministerium erklärte, dass die neuen Terminals zusammen mit einem eigenen Zugang für die Beamten und dem Echtzeit-Datenaustausch mit den Behörden Gibraltars die normalen Abfertigungszeiten vor dem Ferienansturm in der kommenden Woche wiederherstellen sollten.
Für Geschäftsreisende bietet der Vorfall einen Ausblick auf Europas biometrische Zukunft. Nach der vollständigen Einführung in den Jahren 2026-27 wird das EES das Stempeln von Pässen an allen externen Schengen-Grenzen ersetzen, jede Ein- und Ausreise erfassen und Überzieher automatisch melden. Unternehmen, die Mitarbeiter über Gibraltar schicken – das nun faktisch eine externe Schengen-Grenze darstellt – sollten Reisende darauf vorbereiten, mehr Zeit einzuplanen, Aufenthaltsdokumente mitzuführen und bei jeder Grenzüberquerung mit Fingerabdrücken zu rechnen, bis das System stabil läuft.
Laut Ministerpräsident Fabián Picardo wurden zunächst nur vier EES-Stationen installiert – drei für Ankünfte und eine für Abflüge. Da jeder Passagier aus einem Drittstaat verpflichtet ist, vier Fingerabdrücke und einen Gesichtsscan abzugeben, reichte die Kapazität nicht aus, was bei Spitzenflügen aus London Wartezeiten von bis zu zwei Stunden verursachte. Ab Samstagabend werden die Auftragnehmer die Anzahl der E-Gates verdoppeln und fünf mobile Erfassungseinheiten als manuelle Backup-Lösung hinzufügen. Ein Software-Update wird zudem eine Inkompatibilität beheben, die das System daran hinderte, Gibraltar Civilian Registration Cards zu lesen – ein Problem, das Einwohner in die allgemeine Warteschlange zwang.
Spanische Polizeigewerkschaften kritisierten, dass der Mangel an Ausrüstung und das Fehlen von Passagierlisten die Beamten daran hinderten, risikobasierte Kontrollen durchzuführen, und so Sicherheitslücken in der gemeinsamen Kontrollzone entstanden. Das Innenministerium erklärte, dass die neuen Terminals zusammen mit einem eigenen Zugang für die Beamten und dem Echtzeit-Datenaustausch mit den Behörden Gibraltars die normalen Abfertigungszeiten vor dem Ferienansturm in der kommenden Woche wiederherstellen sollten.
Für Geschäftsreisende bietet der Vorfall einen Ausblick auf Europas biometrische Zukunft. Nach der vollständigen Einführung in den Jahren 2026-27 wird das EES das Stempeln von Pässen an allen externen Schengen-Grenzen ersetzen, jede Ein- und Ausreise erfassen und Überzieher automatisch melden. Unternehmen, die Mitarbeiter über Gibraltar schicken – das nun faktisch eine externe Schengen-Grenze darstellt – sollten Reisende darauf vorbereiten, mehr Zeit einzuplanen, Aufenthaltsdokumente mitzuführen und bei jeder Grenzüberquerung mit Fingerabdrücken zu rechnen, bis das System stabil läuft.
Quelle: Europa Sur
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