
Die Metropolitan Police haben für den Nationalen Marsch für Palästina, der am Samstag, den 18. Juli, im Zentrum Londons stattfindet, Auflagen nach dem Public Order Act erlassen. Der Zug muss um 12:45 Uhr am Russell Square starten, einer festgelegten Route durch Holborn und die Strand folgen und bis 17:30 Uhr in Whitehall enden. Früh ankommende Teilnehmer sind auf bestimmte Bereiche beschränkt und müssen sich nach der Kundgebung zügig auflösen. Große Demonstrationen haben in Westminster in diesem Jahr zugenommen und führen häufig zu zeitweiligen Straßensperrungen und Busumleitungen. Der Marsch am Samstag fällt in die Hauptreisezeit und das erste Ferienwochenende, weshalb Transport for London vor Verzögerungen auf wichtigen Verkehrsachsen zu Bahnhöfen und den Heathrow-Express-Buslinien warnt. Sicherheitsdienste von Unternehmen entlang der Route haben Zugangskontrollen verschärft und ihre Mitarbeiter zu Homeoffice angehalten. Hotels staffeln die Check-in-Zeiten, während Veranstalter die Startzeiten am Abend nach hinten verlegt haben. Für internationale Mitarbeiter, die neu in London sind, haben Personalabteilungen Hinweise zur Vermeidung von Protestgebieten und zum Mitführen von Ausweisen herausgegeben, falls die Polizei Stop-and-Search-Maßnahmen anwendet. Die Polizeiauflagen zeigen, wie Demonstrationen – auch wenn sie nichts mit Verkehrspolitik zu tun haben – die Mobilitätserfahrung von Beschäftigten bei der An- und Abreise sowie innerhalb Großbritanniens erheblich beeinträchtigen können. Arbeitgeber werden daran erinnert, dass sie nach britischem Fürsorgegesetz die protestbedingten Risiken für ihre Mitarbeiter bewerten und Kontaktdaten aktuell halten müssen.
Quelle: Metropolitan Police Newsroom