EU-UK-Gipfel beginnt in Brüssel: Jugendaustausch steht bei Österreich ganz oben auf der Agenda
EU-Biometrische Grenzkontrollen führen zu Veränderungen bei österreichischen Urlaubsbuchungen
Sommerhitze auf Österreichs Südrouten: Verzögerungen an Suben und Bosruck erwartet
Neueste Nachrichten
Neues Visumfreistellungsabkommen zwischen Österreich und Kasachstan für Diplomatenpässe im Amtsblatt veröffentlicht
Österreich hat offiziell ein gegenseitiges visumfreies Abkommen für Inhaber diplomatischer Pässe aus Kasachstan in Kraft gesetzt, wodurch die Schengen-Visumspflicht für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen entfällt. Obwohl das Abkommen nur begrenzt gilt, erleichtert es hochrangige Besuche und signalisiert mögliche Verhandlungen über eine erweiterte Mobilität im Geschäftsverkehr zwischen Wien und Astana.
Spitzenstaus in der Ferienzeit: Österreich warnt Autofahrer vor längeren Wartezeiten an den südlichen Grenzen
ORF Oberösterreich berichtet, dass die Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland in Kombination mit den Schulferien und Großveranstaltungen wie dem ungarischen Formel-1-Grand-Prix zu Rekordstaus an wichtigen südlichen Ausfahrten führen werden. Zusätzliche Polizeikräfte, Pilot-Schnellspuren und Umleitungen für Lkw sollen die Situation entschärfen – eine Wartezeit von über zwei Stunden an Suben und im Bosruck-Tunnel lässt sich jedoch nicht vermeiden.
Österreichs Migrationsbilanz zur Jahresmitte verzeichnet erstmals seit zwei Jahrzehnten einen Nettoabwanderungstrend
Österreich hat in der ersten Hälfte des Jahres 2026 insgesamt 2.200 Personen abgeschoben, während nur 2.016 Erstanträge auf Asyl registriert wurden – der erste Nettoabwanderungssaldo seit 2003. Innenminister Karner führt dies auf strengere Kontrollen in Grenzgebieten, ein Einfrieren von Familiennachzugsvisa und die Zusammenarbeit auf EU-Ebene zurück. Die Regierung plant, niedrige Quoten für Familienmigration einzuführen und prüft die Einrichtung von Offshore-Asylverarbeitungszentren. Unternehmen müssen weiterhin mit Dokumentenkontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums und möglichen Verzögerungen bei der Bearbeitung von Visa für Angehörige rechnen.
Österreich verzeichnet erstmals ein „negatives Migrations“-Halbjahr, da Abschiebungen die neuen Asylanträge übersteigen
Innenminister Gerhard Karner gab bekannt, dass Österreich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 mehr Menschen (2.200) abgeschoben hat als neue Asylwerber aufgenommen wurden (2.016) – erstmals seit zwei Jahrzehnten ist die Bilanz damit negativ. Dieser Rückgang ist auf verschärfte Maßnahmen an den Außengrenzen, anhaltende Kontrollen an den Schengen-Landgrenzen sowie ein Einfrieren der Familiennachzugsvisa zurückzuführen. Arbeitgeber sollten sich auf strengere Zuwanderungsbedingungen über humanitäre Kanäle einstellen und mögliche quotenbasierte Beschränkungen bei der künftigen Familienmigration berücksichtigen.