
Neu veröffentlichte Statistiken des Ministeriums, veröffentlicht von CIC News am 22. Juli, zeigen, dass der Antragsbestand bei IRCC am 31. Mai 2026 auf 1.517.770 Fälle angestiegen ist. Diese Zahl umfasst Anträge auf Daueraufenthalt, vorübergehenden Aufenthalt und Staatsbürgerschaft und stellt trotz der laufenden digitalen Transformationsinitiative Ottawas einen Anstieg von 6 % seit Februar dar. Programme für den Daueraufenthalt machen 43 % des Rückstands aus, wobei die Fälle der Familienzusammenführung am schnellsten wachsen. Temporäre Aufenthaltsvisa – insbesondere Geschäftsbesucher- und Studienverlängerungen – machen weitere 35 % aus. Die Staatsbürgerschaftsanträge liegen bei 276.000, deutlich über dem sechsmonatigen Service-Standard. Verzögerungen bei der Bearbeitung führen zu Compliance-Risiken für Arbeitgeber. Wenn die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen verzögert wird, sind ausländische Arbeitskräfte auf einen impliziten Status angewiesen, was Arbeitsmarktprüfungen (LMIA) und Grenzübertritte erschwert. Mobilitätsteams wird geraten, Ablaufdaten genau zu überwachen und eingereichte Nachweise für Inspektionen zu dokumentieren. IRCC führt den Anstieg auf höhere Antragszahlen, Sicherheitsverbesserungen im Zusammenhang mit dem neuen GCdocs-Passport-Sharing-System und eine „komplexe medizinische Triage“ nach Ebola-bedingten Grenzmaßnahmen zurück. Das Ministerium kündigt die Einstellung von 1.250 zusätzlichen Mitarbeitern und den Ausbau KI-gestützter Triage-Tools an, doch Interessengruppen warnen, dass Schulungszeiten kurzfristige Fortschritte ausbremsen könnten. Die Offenlegung des Rückstands erhöht den Druck auf die Regierung, Zulassungsziele neu zu justieren oder die Antragsannahme weiter zu begrenzen – Maßnahmen, die sich bis weit ins Jahr 2027 auf die Rekrutierung von Arbeitgebern auswirken könnten.
Quelle: CIC News