EU-Botschafter genehmigen Verlängerung des vorübergehenden Schutzprogramms für die Ukraine bis 2028 unter irischer Präsidentschaft
Irland aktualisiert Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse, da Rückstände abnehmen
Irland veröffentlicht Aktualisierung zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen am 22. Juli und bietet klarere Zeitpläne für ausländische Fachkräfte
Neueste Nachrichten
Irisch geführte Arbeitsgruppe für konsularische Angelegenheiten skizziert nächste Schritte für digitalen Schengen-Visum bei Sitzung am 22. Juli
Auf der Sitzung der Arbeitsgruppe für konsularische Angelegenheiten des Rates am 22. Juli, unter dem Vorsitz Irlands, unterstützten die EU-Staaten einen Fahrplan für ein vollständig digitales Schengen-Visum bis 2028 und verabschiedeten Vorlagen für gemeinsame Krisen-Evakuierungsrahmen. Irland kündigte an, seine nationale IT-Überarbeitung für Visa an das EU-Modell anzupassen, was zukünftige Änderungen für Antragsteller in Dublin signalisiert.
Irisch geführte EU-Arbeitsgruppe strebt stärkere konsularische Krisennetzwerke an
Treffen in Brüssel unter der irischen EU-Ratspräsidentschaft: Die Arbeitsgruppe COCON diskutierte am 22. Juli einen irischen Vorschlag für ein gemeinsames EU-Register von im Ausland lebenden Bürgern sowie gemeinsame Evakuierungsprotokolle. Bei Annahme würde das System irischen Geschäftsreisenden schnelleren Zugang zu Notfalldokumenten und eine vereinfachte Krisenunterstützung durch jede EU-Botschaft ermöglichen.
Tschechische Botschaft in Dublin gibt begrenzte Schengen-Visumplätze für Spätsommerreisen frei
Am 22. Juli um 13:00 Uhr öffnete die tschechische Botschaft in Dublin ihre nächste Vergaberunde für Schengen-Visa – und alle Termine waren innerhalb einer Stunde ausgebucht. Dieser Ansturm verdeutlicht den zunehmenden Druck auf die Schengen-Visa-Kapazitäten für Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in Irland. Mobility-Manager sollten mindestens einen Monat im Voraus buchen und vollständige Unterlagen einreichen, um teure Ablehnungen zu vermeiden.
Einnahmen- und Finanzabteilung veröffentlicht Bericht zur eQuellensteuer-Beratung und weist auf Änderungen für ausländische Auftragnehmer hin
Ein gemeinsamer Bericht von Revenue und Finanzministerium, veröffentlicht am 22. Juli, skizziert das kommende eWithholding-Steuersystem Irlands für nicht ansässige Dienstleister. Ab 2028 müssen irische Auftraggeber die Steuer in Echtzeit einbehalten, sobald ein ausländischer Auftragnehmer mehr als 30 Arbeitstage überschreitet. Die Daten werden dabei zwischen Steuer- und Einwanderungssystemen ausgetauscht. Diese Maßnahme wird die Compliance für kurzfristige Entsendungen und Plattformen der Gig-Economy grundlegend verändern.
CSO-Innovationsumfrage zeigt Verbreitung der Remote-Arbeitskultur und unterstreicht Veränderungen in der Mobilitätspolitik
Die Innovationsumfrage des CSO vom 22. Juli zeigt, dass zwei Drittel der großen irischen Unternehmen und über ein Drittel der KMU neue Prozesse eingeführt haben, um Remote- und grenzüberschreitendes Arbeiten zu unterstützen. Da immer mehr Firmen Mitarbeiter im Ausland einstellen, verlagern sich Mobilitätspolitiken hin zu kürzeren, flexibleren Einsätzen – was einen Bedarf an der Überprüfung von Einwanderungs- und Steuerregelungen signalisiert.
TADEUS-Plenarsitzung in Dublin untersucht digitale Steueransässigkeitsbescheinigungen für Europas mobile Arbeitskräfte
Die Plenarsitzung des EU-Gipfels der Steuerverwaltungen am 22. Juli in Dublin konzentrierte sich auf die Einführung digitaler Steueransässigkeitsbescheinigungen, die Reisende bequem auf ihren Smartphones mitführen können. Dies signalisiert einen Schritt hin zu einer nahtlosen, mobilitätsfreundlichen Besteuerung innerhalb der EU. Irland nutzte die Plattform, um sich als zentraler Akteur der Initiative zu positionieren und diese mit seinen eigenen Reformen der elektronischen Quellensteuer (eWHT) zu verknüpfen.
Flughafen Dublin startet €6 Fast-Track-Sicherheitsaktion für Reisende in der Hochsaison
Der Flughafen Dublin hat die Kosten für seine Fast-Track-Sicherheitskontrolle auf 6 € gesenkt, wenn die Buchung bis zum 24. Juli erfolgt und die Reise bis zum 31. August stattfindet. Mit dieser Maßnahme sollen die Sommer-Schlangen verkürzt, die Sicherheitskontrollen in unter 10 Minuten durchgeführt und Reisende dazu animiert werden, Zusatzleistungen im Voraus zu buchen – eine gute Nachricht für vielbeschäftigte Geschäftsreisende und Firmenreisemanager.
Ryanairs Quartalsgewinn sinkt um 34 % – Treibstoffschock zwingt Fluggesellschaft zu Preissenkungen
Ryanair meldete für das Quartal April bis Juni einen Nettogewinn von 538 Millionen Euro, was einem Rückgang von 34 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Grund dafür waren ungesicherte Treibstoffkosten und späte Sommerbuchungen, die das Unternehmen zu Preissenkungen zwangen. Die Fluggesellschaft gab keine Prognose für das Gesamtjahr ab und warnte, dass die Kapazitäten im Kurzstreckenbereich knapp bleiben werden. Angesichts der Dominanz von Ryanair an irischen Flughäfen erhöht die schwächere Aussichten die Budget- und Vernetzungsrisiken für Unternehmen, die Irland als europäischen Drehkreuz nutzen.
Ryanair wegen Diskriminierung angeklagt, nachdem Rollstuhlfahrer in Dublin das Boarding verweigert wurde
Die Behauptung eines Dublin-Passagiers, dass Ryanair seinen elektrischen Rollstuhl nicht mit an Bord nehmen ließ, hat die Debatte über die Einhaltung der EU-Behindertenregelungen durch Fluggesellschaften neu entfacht. Der Fall verdeutlicht, welche praktischen Maßnahmen Mobilitätsmanager ergreifen müssen, um barrierefreies Geschäftsreisen zu gewährleisten, und könnte Ryanair bei nachgewiesenem Fehlverhalten regulatorische Sanktionen einbringen.
Öffentlicher Aufschrei über Passfreies Einreisen beherrscht die nationale Radiodiskussion
Die Sendung „The Agenda“ von LMFM widmete ihre Ausgabe am 21. Juli dem Anstieg der Passagierankünfte ohne Reisepass und verstärkte die Forderungen nach strengeren Kontrollen durch Fluggesellschaften sowie nach einem Echtzeit-Datenaustausch. Die verstärkte Medienaufmerksamkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit schneller politischer Maßnahmen, die Geschäftsreisen beeinflussen könnten.
Irish Ferries sagt am 21. Juli mehrere Überfahrten zwischen Dublin und Holyhead ab – Geschäftsreisen betroffen
Alle Hochgeschwindigkeitsverbindungen „Dublin Swift“ zwischen Dublin und Holyhead am 21. Juli wurden gestrichen, und die regulären Fährverbindungen wurden umgeplant, was Geschäftsreisende zwang, alternative Routen zu wählen oder früher abzureisen. Unternehmen wird empfohlen, in ihre Mobilitätspläne Maßnahmen für Fährausfälle aufzunehmen.
16.000 „passfreie“ Einreisen seit 2020 lösen Forderungen nach strengeren Grenzkontrollen in Irland aus
Zahlen von LMFM’s „The Agenda“ zeigen, dass seit 2020 über 16.000 Personen am Flughafen Dublin ohne gültigen Reisepass angekommen sind, darunter fast 5.000 allein in diesem Jahr. Diese Enthüllung hat die Debatte über die Haftung der Fluggesellschaften, biometrische Kontrollen und Irlands Ruf in Sachen Grenzsicherheit neu entfacht – Themen, die insbesondere Geschäftsreisende und Vielflieger direkt betreffen.