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CSO-Innovationsumfrage zeigt Verbreitung der Remote-Arbeitskultur und unterstreicht Veränderungen in der Mobilitätspolitik

Juli 23, 2026
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CSO-Innovationsumfrage zeigt Verbreitung der Remote-Arbeitskultur und unterstreicht Veränderungen in der Mobilitätspolitik
Das Central Statistics Office (CSO) veröffentlichte am 22. Juli 2026 seinen zweijährlichen Bericht „Innovation in Irish Enterprises“. In dem 50-seitigen Bericht finden sich neue Belege dafür, dass Remote- und Hybridarbeitsmodelle mittlerweile fest in der irischen Unternehmenslandschaft verankert sind. Während der Anteil der als „innovativ“ eingestuften Unternehmen für 2022–2024 auf 44,9 % zurückging, zeigt ein neues Modul, dass 63 % der Großunternehmen und 37 % der KMU Prozessinnovationen eingeführt haben, um vollständig remote oder standortunabhängige Teams zu unterstützen. Diese Maßnahmen reichen von cloudbasierten Workflow-Systemen bis hin zur Überarbeitung globaler Mobilitätspolitiken, die es Schlüsselmitarbeitern ermöglichen, bis zu 60 Tage pro Steuerjahr aus dem Ausland zu arbeiten, ohne dass dadurch Risiken einer Betriebsstätte entstehen.

Die Umfrage stellt zudem fest, dass 22 % der Unternehmen inzwischen Talente außerhalb Irlands auf lokalen Verträgen einstellen – ein Trend, der vor der Pandemie nahezu unbekannt war – wobei insbesondere Unternehmen aus dem Bereich der professionellen Dienstleistungen hier führend sind. Für Manager der globalen Mobilität bestätigt die Studie den Wandel von langfristigen Expatriate-Einsätzen hin zu Kurzzeitprojekten und „virtuellen Einsätzen“, die durch Pendlervisa oder digitale Nomadenregelungen unterstützt werden.

CSO-Innovationsumfrage zeigt Verbreitung der Remote-Arbeitskultur und unterstreicht Veränderungen in der Mobilitätspolitik


Einwanderungsberater weisen jedoch darauf hin, dass die irischen Steueransässigkeitsregeln weiterhin auf der Anzahl der Aufenthaltstage basieren. Das bedeutet, dass Remote-Mitarbeiter, die mehr als 30 Arbeitstage in Irland verbringen, möglicherweise eine PPS-Nummer und gegebenenfalls eine Stamp-4-Genehmigung benötigen, wenn sie keine EWR-Bürger sind.

Die CSO-Daten fließen in das kommende Weißbuch des Department of Enterprise, Trade and Employment (DETE) zur Zukunft der Arbeit ein, das im Oktober erwartet wird. Dieses soll ein vereinfachtes „Work-from-Anywhere“-Meldeverfahren vorschlagen, ähnlich dem Modell Portugals. Arbeitgeber sollten ihre aktuellen Remote-Arbeitskräfte überprüfen und mögliche Einwanderungs- und Steuerrisiken vor der Konsultation analysieren.

Der vollständige Datensatz ist zudem ein wertvolles Instrument, um die Mobilitätsstrategie im Vergleich zur Branche zu bewerten: Das CSO bietet unter strenger Vertraulichkeit Mikrodatensätze für Unternehmen an, die an Folgeforschungen teilnehmen möchten.
Quelle: Central Statistics Office – Innovation in Irish Enterprises 2024

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