
Neue Transparenzdaten, die von Immigration, Refugees and Citizenship Canada veröffentlicht und am 22. Juli von Immigration News Canada analysiert wurden, zeigen, dass zum 31. Mai 2026 noch 1,52 Millionen Anträge auf eine Entscheidung warten – trotz einer bisher in diesem Jahr abgeschlossenen Bearbeitung von 1,29 Millionen Fällen temporärer Aufenthaltsgenehmigungen. Obwohl das Dashboard keine Aufschlüsselung nach Nationalitäten bietet, zeigen frühere Offenlegungen, dass indische Staatsbürger etwa 26 % der temporären Aufenthaltsanträge und 18 % der wirtschaftlichen Daueraufenthaltsanträge in Kanada ausmachen. Allein bei Studiengenehmigungen warten noch 31.665 Fälle auf eine Prüfung – eine Zeitspanne, die mit der Herbstsaison für ausgehende Studierende aus Indien zusammenfällt.
Die wesentliche Neuerung liegt in der Methodik: Anstatt zwischen Fällen innerhalb oder außerhalb der Service-Standards zu unterscheiden, kennzeichnet Ottawa diese nun als „in Bearbeitung“ oder „wartend auf Kapazitäten“ im Rahmen des zukünftigen Einwanderungsplans. Das bedeutet, dass selbst ein Antrag, der noch nicht von einem Sachbearbeiter geprüft wurde, zahlenmäßig gesund erscheinen kann, wenn Kapazitäten vorhanden sind. Dies schafft neue Unsicherheiten für Global-Mobility-Teams, die sich auf veröffentlichte Durchschnittswerte verlassen, um Starttermine von Entsendungen zu planen.
Unternehmensimplikation: Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen oder Arbeitserlaubnisse im Rahmen der Global Skills Strategy sponsern, sollten nicht von einer zweiwöchigen Bearbeitungszeit ausgehen, wenn das Kontingent für diese Kategorie bereits ausgeschöpft ist; der Antrag könnte „wartend auf Kapazitäten“ liegen, ohne dass dies transparent ist. Berater empfehlen, in den Personalplanungen für 2027 Pufferzeiten von 30 bis 45 Tagen einzuplanen.
Die Indische Hochkommission plant, das Thema Rückstau beim nächsten Indien-Kanada Ministerdialog zu Migration und Mobilität anzusprechen, der voraussichtlich im September stattfinden wird.
Die wesentliche Neuerung liegt in der Methodik: Anstatt zwischen Fällen innerhalb oder außerhalb der Service-Standards zu unterscheiden, kennzeichnet Ottawa diese nun als „in Bearbeitung“ oder „wartend auf Kapazitäten“ im Rahmen des zukünftigen Einwanderungsplans. Das bedeutet, dass selbst ein Antrag, der noch nicht von einem Sachbearbeiter geprüft wurde, zahlenmäßig gesund erscheinen kann, wenn Kapazitäten vorhanden sind. Dies schafft neue Unsicherheiten für Global-Mobility-Teams, die sich auf veröffentlichte Durchschnittswerte verlassen, um Starttermine von Entsendungen zu planen.
Unternehmensimplikation: Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen oder Arbeitserlaubnisse im Rahmen der Global Skills Strategy sponsern, sollten nicht von einer zweiwöchigen Bearbeitungszeit ausgehen, wenn das Kontingent für diese Kategorie bereits ausgeschöpft ist; der Antrag könnte „wartend auf Kapazitäten“ liegen, ohne dass dies transparent ist. Berater empfehlen, in den Personalplanungen für 2027 Pufferzeiten von 30 bis 45 Tagen einzuplanen.
Die Indische Hochkommission plant, das Thema Rückstau beim nächsten Indien-Kanada Ministerdialog zu Migration und Mobilität anzusprechen, der voraussichtlich im September stattfinden wird.
Quelle: Immigration News Canada
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