
Die Bundesbehörde der VAE für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP) hat stillschweigend ihre Online-Richtlinien zu Kulanzfristen bei Visastornierungen aktualisiert, was Gulf News am 23. Juli veranlasste, eine ausführliche Erklärung erneut zu veröffentlichen. Die Regeln selbst haben sich nicht geändert, doch die Durchsetzung wurde in den letzten Wochen verschärft, da Einwanderungsbeamte die Überziehungsstrafen rückwirkend bis zum 13. Mai 2026 neu berechnet haben. Expats, deren Aufenthaltsvisa abgelaufen oder storniert sind, müssen nun mit einer Strafe von 50 Dirham pro Tag rechnen, sobald die ihnen eingeräumte Kulanzfrist abgelaufen ist.
Die Kulanzfristen variieren stark je nach Kategorie: Inhaber von Golden- und Green-Visas, Witwen und Geschiedene sowie bestimmte hochqualifizierte Fachkräfte erhalten 180 Tage; Facharbeiter der Stufen 1-3 und Immobilienbesitzer 90 Tage; die meisten gesponserten Bewohner mit Standard-Arbeitserlaubnissen haben 30 Tage. Über das Smart Services-Portal der ICP können Reisende ihre persönliche Frist anhand ihres Reisepasses oder Emirates ID abrufen – ein Tool, das globale Mobilitätsmanager nutzen können, um die Einhaltung der Fristen ihrer in den VAE ansässigen Mitarbeiter zu überprüfen.
Warum die erneute Betonung? Laut Umzugsfirmen haben viele Mitarbeiter während der Unsicherheit im Frühjahr wegen des Iran-Konflikts ihre Ausreiseformalitäten aufgeschoben, in der Annahme, die Regierung würde eine weitere pauschale Ausnahmeregelung gewähren. Stattdessen wurden die Strafen wieder eingeführt, und Überzieher riskieren ein Wiedereinreiseverbot, bis die Bußgelder beglichen sind. Unternehmen, die die Einwanderungskosten übernehmen, könnten daher mit unvorhergesehenen Verbindlichkeiten konfrontiert werden, wenn HR-Teams individuelle Kulanzfristen übersehen.
Praktische Tipps umfassen das Ausdrucken des Visastornierungsformulars, das nun den genauen „letzten Tag für Ausreise oder Statusänderung“ anzeigt, sowie die Nutzung des Online-Rechners der ICP vor der Flugbuchung. Arbeitgeber sollten die letzten Gehalts- und Wohnungsbeendigungsdaten mit der jeweiligen Kulanzfrist abstimmen und ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass eine verspätete Ausreise um nur einen Tag eine Gebühr von 350 Dirham (50 Dirham Strafe plus 300 Dirham Servicegebühr) auslösen kann. Häufig reisende Geschäftsleute mit Golden Visas sollten zudem beachten, dass die 180-Tage-Regel erst nach der Visastornierung gilt, nicht während das Visum aktiv ist.
Da der Arbeitsmarkt – insbesondere in den Bereichen Technologie und Immobilien – weiterhin dynamisch bleibt, ist die Erinnerung der ICP eine Mahnung, dass das ansonsten großzügige Aufenthaltsystem der VAE bei Visumsende präzise Einhaltung verlangt. Mobilitätsteams sollten ihre Abreise-Checklisten entsprechend aktualisieren.
Die Kulanzfristen variieren stark je nach Kategorie: Inhaber von Golden- und Green-Visas, Witwen und Geschiedene sowie bestimmte hochqualifizierte Fachkräfte erhalten 180 Tage; Facharbeiter der Stufen 1-3 und Immobilienbesitzer 90 Tage; die meisten gesponserten Bewohner mit Standard-Arbeitserlaubnissen haben 30 Tage. Über das Smart Services-Portal der ICP können Reisende ihre persönliche Frist anhand ihres Reisepasses oder Emirates ID abrufen – ein Tool, das globale Mobilitätsmanager nutzen können, um die Einhaltung der Fristen ihrer in den VAE ansässigen Mitarbeiter zu überprüfen.
Warum die erneute Betonung? Laut Umzugsfirmen haben viele Mitarbeiter während der Unsicherheit im Frühjahr wegen des Iran-Konflikts ihre Ausreiseformalitäten aufgeschoben, in der Annahme, die Regierung würde eine weitere pauschale Ausnahmeregelung gewähren. Stattdessen wurden die Strafen wieder eingeführt, und Überzieher riskieren ein Wiedereinreiseverbot, bis die Bußgelder beglichen sind. Unternehmen, die die Einwanderungskosten übernehmen, könnten daher mit unvorhergesehenen Verbindlichkeiten konfrontiert werden, wenn HR-Teams individuelle Kulanzfristen übersehen.
Praktische Tipps umfassen das Ausdrucken des Visastornierungsformulars, das nun den genauen „letzten Tag für Ausreise oder Statusänderung“ anzeigt, sowie die Nutzung des Online-Rechners der ICP vor der Flugbuchung. Arbeitgeber sollten die letzten Gehalts- und Wohnungsbeendigungsdaten mit der jeweiligen Kulanzfrist abstimmen und ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass eine verspätete Ausreise um nur einen Tag eine Gebühr von 350 Dirham (50 Dirham Strafe plus 300 Dirham Servicegebühr) auslösen kann. Häufig reisende Geschäftsleute mit Golden Visas sollten zudem beachten, dass die 180-Tage-Regel erst nach der Visastornierung gilt, nicht während das Visum aktiv ist.
Da der Arbeitsmarkt – insbesondere in den Bereichen Technologie und Immobilien – weiterhin dynamisch bleibt, ist die Erinnerung der ICP eine Mahnung, dass das ansonsten großzügige Aufenthaltsystem der VAE bei Visumsende präzise Einhaltung verlangt. Mobilitätsteams sollten ihre Abreise-Checklisten entsprechend aktualisieren.
Quelle: Gulf News
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