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EU passt ETIAS-Website an und deutet mögliche Verzögerung sowie 20-Euro-Gebühr für visumfreies Reisen an

Juli 24, 2026
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EU passt ETIAS-Website an und deutet mögliche Verzögerung sowie 20-Euro-Gebühr für visumfreies Reisen an
Verwirrung um Europas lang erwartetes Elektronisches Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) verschärft sich am 23. Juli, nachdem die EU stillschweigend die Formulierung auf ihrem offiziellen Portal geändert hat. Wie der Majorca Daily Bulletin berichtet, heißt es dort nun, dass ETIAS „noch nicht in Betrieb ist und keine Anträge angenommen werden“, statt der zuvor angekündigten Einführung im vierten Quartal 2026. Das Update erfolgt vor dem Hintergrund von Warnungen der Fluggesellschaften, dass das bereits aktive Begleitsystem Entry/Exit System (EES) an Testflughäfen zu längeren Warteschlangen führt. Branchenkreise vermuten, dass Brüssel den Start von ETIAS auf 2027 verschieben könnte, um eine Überschneidung mit den Olympischen Spielen in Paris zu vermeiden. Unabhängig vom Starttermin wird die Gebühr 20 Euro betragen – fast das Dreifache der ursprünglich kommunizierten 7 Euro. Kinder unter 18 und Reisende über 70 bleiben weiterhin befreit. Inhaber britischer Pässe, US-Amerikaner und über 60 weitere visumfreie Nationalitäten benötigen die Genehmigung für Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums. Frontex warnt vor mehr als 100 inoffiziellen Websites, die bereits kostenpflichtige „Anträge“ anbieten, und rät Reisenden, auf das offizielle Portal zu warten. Für globale Mobilitätsteams ist die Botschaft klar: Für dieses Haushaltsjahr sollten keine Mittel für die ETIAS-Bearbeitung eingeplant werden, aber die Mitarbeiterschulung sollte fortgesetzt werden, um Überraschungen in letzter Minute zu vermeiden. Reise-Richtlinienvorlagen sollten an die 20-Euro-Gebühr und die vierjährige Gültigkeit angepasst werden, und Umzugsdienstleister sollten ihre Lieferantenmaterialien überprüfen, um veraltete Starttermine für 2026 zu entfernen.
Quelle: Majorca Daily Bulletin

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