
Die am 23. Juli veröffentlichten operativen Statistiken des Innenministeriums bestätigen, dass am 22. Juli 172 Migranten in drei kleinen Booten Südengland erreichten – die ersten registrierten Überfahrten seit sieben Tagen. Die täglich aktualisierten Daten werden von Transportunternehmen und Arbeitgebern, die während der Hauptreisezeit Personal zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa verlagern, genau beobachtet. Obwohl die Zahlen weiterhin deutlich unter dem Juli-Durchschnitt des Vorjahres liegen, zeigt der plötzliche Anstieg, wie schnell sich die Arbeitsbelastung der Grenzschutzbehörde durch günstige Wetterbedingungen verändern kann. Verzögerungen bei Projekten für Asylunterkünfte im Inland führen dazu, dass viele Neuankömmlinge weiterhin in provisorischen Einrichtungen in Hafennähe untergebracht werden, was die lokalen Beeinträchtigungen verlängert. Für Unternehmen mit Gruppenreiseprogrammen sind die Zahlen eine Erinnerung daran, dass kurzfristige Küstensicherheitsmaßnahmen – wie Straßensperrungen zur Abwicklung der Migrantenregistrierung – Frachtpläne und Pendelzeiten der Mitarbeiter unerwartet beeinträchtigen können. Das Innenministerium weist darauf hin, dass endgültige Quartalsstatistiken die vorläufigen Daten ersetzen werden, diese jedoch voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen bei den Gesamtzahlen mit sich bringen.
Quelle: Home Office Transparency Data
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