
Am 22. Juli hat das Innenministerium eine Warnung an die 5,4 Millionen Inhaber des EU Settlement Scheme (EUSS) herausgegeben und sie aufgefordert, ihre mit dem digitalen Status verknüpften Ausweisdokumente vor der für nächstes Jahr geplanten Umstellung auf vollständig automatisierte Reiseüberprüfungen zu überprüfen. Das Schreiben – verbreitet über Rechtsberater und von der Beratung Five Star International hervorgehoben – informiert darüber, dass ab Anfang 2027 zusätzliche Überprüfungen durch Fluggesellschaften eingeführt werden. Reisende, deren Online-UKVI-Konten noch abgelaufene Pässe anzeigen, riskieren die Verweigerung des Boardings.
Warum jetzt? Die Grenzschutzbehörde Border Force wird auf die Electronic Travel Authorisation (ETA)-Plattform umstellen, die bereits für die Besucherüberprüfung genutzt wird. Nach der Umstellung werden die Systeme der Fluggesellschaften Passagierlisten in Echtzeit mit den UKVI-Datenbanken abgleichen. Jede Diskrepanz – etwa wenn ein EUSS-Inhaber seinen Pass erneuert, die Änderung aber nicht gemeldet hat – führt zu einem Boarding-Verbot.
Das Innenministerium möchte so eine Wiederholung der Engpässe an Flughäfen aus dem Jahr 2021 vermeiden, als der digitale Status erstmals eingeführt wurde. Die Mitteilung bestätigt zudem eine wichtige politische Änderung: Inhaber eines pre-settled Status müssen bei der Umwandlung in den settled Status künftig nur noch einen vereinfachten Wohnsitznachweis erbringen. Es genügen 30 Monate Aufenthalt im Vereinigten Königreich innerhalb der letzten fünf Jahre, und Auslandsaufenthalte müssen nicht mehr begründet werden – eine Erleichterung für stark mobile EU-Fachkräfte. Anträge auf Status-Upgrade, die noch offen sind, werden automatisch nach der neuen Regel bewertet.
Arbeitgeber sollten jetzt schnell handeln. Mobility-Teams wird empfohlen, eine Informationskampagne zu starten, aktualisierte Passdaten zu erfassen und Reiseüberprüfungen für Geschäftsreisende während der Weihnachtssaison einzuplanen. Unterlassen sie dies, könnten Mitarbeiter im Ausland festsitzen und Projekte verzögert werden. Berater weisen außerdem darauf hin, dass die vereinfachten Upgrade-Kriterien das Risiko von Statusverlusten durch unbeabsichtigtes Ausscheiden verringern könnten.
Fluggesellschaften aktualisieren derweil ihre Abflugkontrollsoftware, um die EUSS-Digitalnachweise auszulesen. Reiseverantwortliche sollten mit einer kurzen „Soft-Launch“-Phase rechnen, in der manuelle Dokumentenkontrollen parallel zu den neuen Systemen durchgeführt werden, bis diese vollständig etabliert sind.
Warum jetzt? Die Grenzschutzbehörde Border Force wird auf die Electronic Travel Authorisation (ETA)-Plattform umstellen, die bereits für die Besucherüberprüfung genutzt wird. Nach der Umstellung werden die Systeme der Fluggesellschaften Passagierlisten in Echtzeit mit den UKVI-Datenbanken abgleichen. Jede Diskrepanz – etwa wenn ein EUSS-Inhaber seinen Pass erneuert, die Änderung aber nicht gemeldet hat – führt zu einem Boarding-Verbot.
Das Innenministerium möchte so eine Wiederholung der Engpässe an Flughäfen aus dem Jahr 2021 vermeiden, als der digitale Status erstmals eingeführt wurde. Die Mitteilung bestätigt zudem eine wichtige politische Änderung: Inhaber eines pre-settled Status müssen bei der Umwandlung in den settled Status künftig nur noch einen vereinfachten Wohnsitznachweis erbringen. Es genügen 30 Monate Aufenthalt im Vereinigten Königreich innerhalb der letzten fünf Jahre, und Auslandsaufenthalte müssen nicht mehr begründet werden – eine Erleichterung für stark mobile EU-Fachkräfte. Anträge auf Status-Upgrade, die noch offen sind, werden automatisch nach der neuen Regel bewertet.
Arbeitgeber sollten jetzt schnell handeln. Mobility-Teams wird empfohlen, eine Informationskampagne zu starten, aktualisierte Passdaten zu erfassen und Reiseüberprüfungen für Geschäftsreisende während der Weihnachtssaison einzuplanen. Unterlassen sie dies, könnten Mitarbeiter im Ausland festsitzen und Projekte verzögert werden. Berater weisen außerdem darauf hin, dass die vereinfachten Upgrade-Kriterien das Risiko von Statusverlusten durch unbeabsichtigtes Ausscheiden verringern könnten.
Fluggesellschaften aktualisieren derweil ihre Abflugkontrollsoftware, um die EUSS-Digitalnachweise auszulesen. Reiseverantwortliche sollten mit einer kurzen „Soft-Launch“-Phase rechnen, in der manuelle Dokumentenkontrollen parallel zu den neuen Systemen durchgeführt werden, bis diese vollständig etabliert sind.
Quelle: Five Star International