
Der erste große Sommerreiseansturm im Vereinigten Königreich trifft auf extreme Wetterbedingungen und neu eingeführte EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES)-Kontrollen. Die UK Health Security Agency hat für die meisten Regionen Englands vom 24. bis 26. Juli gelbe Hitzewarnungen bei Temperaturen von 26 °C bis 30 °C herausgegeben – genau zu dem Zeitpunkt, an dem schätzungsweise 6,3 Millionen Autofahrer und zehntausende Fährpassagiere unterwegs sind. Am Hafen von Dover – dem verkehrsreichsten Schengen-Eingangstor Großbritanniens – erklärten die Verantwortlichen, sie hätten „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, die neuen biometrischen EES-Kioske zu integrieren, räumten aber ein, dass es zu Spitzenzeiten weiterhin zu Verzögerungen kommen dürfte. Die Hafenbehörden stehen in Kontakt mit der französischen Polizei an der Grenze, um bei längeren Warteschlangen in der Hitze auf eine weniger strenge Kontrolle umzuschalten. Auch Flugreisende sind betroffen: Fluggesellschaften raten, früher als üblich am Flughafen zu sein, da das erhöhte Handgepäckvolumen (denken Sie an Wasser und Sonnencreme) die Sicherheitskontrollen verlangsamt. Zudem warnten die Flughafen-Feuerwehren vor „weichen Stellen“ auf den Start- und Landebahnen während der heißesten Tageszeit. Unternehmen mit wichtigen Reisen am Wochenende – darunter Projektteams und Servicetechniker – aktivieren Notfallpläne wie flexible Ticketoptionen und Homeoffice-Möglichkeiten. Reisebüros melden einen Anstieg der Anrufe zur Änderung von Reiseplänen um 35 % im Vergleich zum gleichen Wochenende im Vorjahr.
Quelle: ITV News
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