Taifun Noul legt den Verkehr im Süden Chinas lahm, Behörden evakuieren 340.000 Menschen
Der internationale Flughafen Hongkong sagt über 150 Flüge ab und aktiviert den Notfallplan „Taifun-Deck“
Der neu gestaltete Hafen Huanggang startet mit 134 E-Gates und Hochdurchsatz-Fahrspuren in die Endphase
Neueste Nachrichten
Grenzübergang Hengqin überschreitet 20 Millionen Passagen für 2026 – Schnellstes Wachstum in der Geschichte
Das Passagieraufkommen am Hengqin-Hafen überschritt am 24. Juli die Marke von 20 Millionen – 50 Tage früher als erwartet für 2025 – und verzeichnete damit einen Anstieg von 28 Prozent im Jahresvergleich. Dies unterstreicht den starken Zuwachs des grenzüberschreitenden Verkehrs zwischen Macao und Zhuhai. Unternehmen sollten sich auf stärkere Spitzenzeiten einstellen und die 24-Stunden-Abfertigung des Hafens nutzen, um Personal- und Warenbewegungen effizienter zu gestalten.
Fluggesellschaften bieten gebührenfreie Umbuchungen und Rückerstattungen an, da Taifun Noul den Flugverkehr stört
Vietjet Air, China Southern und Xiamen Airlines haben am 25. Juli aufgrund des Taifuns Kulanzregelungen eingeführt, die kostenlose Umbuchungen und Rückerstattungen für Flüge nach Hongkong, Guangdong und Fujian bis zum 27. Juli ermöglichen. Diese flexiblen Regelungen erleichtern gestrandeten Geschäftsreisenden die Planung, führen jedoch nach Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu einer begrenzten Sitzplatzverfügbarkeit. Unternehmen sollten daher ihre Reisepläne schnellstmöglich anpassen.
Zusätzliche Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Shenzhen und Hongkong für die Sommer-Hauptreisezeit trotz Taifun-Rückschlag eingesetzt
China Railway hat am 25. Juli den Vorverkauf für eine Reihe temporärer Wochenend-Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Hongkong und Shenzhen gestartet, die bis zum 23. August verkehren. Mit diesem Angebot werden täglich 20.000 zusätzliche Sitzplätze bereitgestellt, und die Fahrzeit zwischen Central und Futian wird auf unter eine Stunde verkürzt. Damit wird die Kapazität für grenzüberschreitende Geschäftsreisen erhöht, sobald die durch Taifunbedingte Ausfälle verursachten Störungen behoben sind.
Deutschland aktualisiert Reisehinweise für China und bestätigt visafreie Einreise für Deutsche bis Ende 2026
Das Update aus Berlin vom 25. Juli bestätigt, dass Deutsche bis zum 31. Dezember 2026 weiterhin visafrei für bis zu 30 Tage nach China einreisen können, was kurzfristige Geschäftsreisen erleichtert. Die Warnung weist jedoch auf mögliche Ausreiseverbote und illegale VPN-Nutzung hin, weshalb Unternehmen ihre Reise-Risikoprotokolle überprüfen sollten.
China veröffentlicht Zahlen für das erste Halbjahr 2026: 22,9 Millionen ausländische Ankünfte, 78 % visafrei
Bei einer Pressekonferenz am 24. Juli berichtete das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit von 22,9 Millionen ausländischen Ankünften in der ersten Hälfte des Jahres 2026 – ein Anstieg von 20 % im Jahresvergleich. 78 % der Besucher reisten visafrei ein. Neue digitale Genehmigungs- und Unterkunftsregistrierungs-Pilotprojekte sowie biometrische Fahrspuren an der Grenze zu Hongkong sollen die Einreise weiter erleichtern.
Taifun Noul führt zu Flug- und Zugausfällen im Süden Chinas
Guangdong beginnt mit der Schließung von Flughäfen und dem Aussetzen von Zugverbindungen angesichts des herannahenden Taifuns Noul. Bis zu 36 Flughäfen könnten für mehrere Tage betroffen sein, und der gesamte Personenverkehr auf der Schiene in der Provinz wird ab dem 27. Juli eingestellt. Unternehmen sollten Reisende umleiten, Homeoffice-Pläne aktivieren und die Kulanzregelungen der Verkehrsträger genau beobachten.
Shanghai veröffentlicht Fahrplan 2026-2030 zum Aufbau eines erstklassigen Schifffahrts- und Luftfahrtzentrums
Shanghais neuer Fünfjahresplan für das Schifffahrtszentrum setzt ehrgeizige Ziele für 2030 bei Hafenumschlag, Flughafen-Kapazitäten und digitalen sowie grünen Modernisierungen. Verbesserte Luft-Schienen-Verbindungen und ein einheitliches Abfertigungssystem werden die Stadt als attraktiven Knotenpunkt für multinationale Lieferketten und Auslandseinsätze weiter stärken.
Griechenland eröffnet sechs Schengen-Visazentren in China wieder
Die griechische Botschaft in Peking gab am 24. Juli 2026 bekannt, dass ihre sechs Schengen-Visumantragszentren auf dem chinesischen Festland vollständig wieder geöffnet sind. Damit wird ein wichtiger Bearbeitungskanal für chinesische und ausländische Einwohner wiederhergestellt. Dieser Schritt erleichtert die Reiseabwicklung vor dem späten Sommeransturm und bietet Geschäfts- und Freizeitreisenden in Richtung EU schnellere und bequemere Möglichkeiten.
Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für China mit neuen Drohnenvorschriften
Am 24. Juli 2026 hat das britische Außenministerium (FCDO) seine Reisehinweise um detaillierte Informationen zu Chinas verschärften Drohnengesetzen ergänzt. Reisende müssen nun Drohnen über 250 g registrieren, einen Pilotenführerschein vorweisen und umfangreiche Flugverbotszonen beachten – andernfalls drohen hohe Geldstrafen und mögliche Festnahmen. Dies ist besonders wichtig für Medien- und Technikteams, die UAVs nach China mitbringen.
Inländischer Sommeransturm sorgt für Rekordmobilität in ganz China
Eine Analyse von Xinhua vom 24. Juli 2026 zeigt, wie Chinas Sommer-Reisesaison „Shuyun“ neue Mobilitätsrekorde bricht: Über eine Milliarde Bahnfahrten werden prognostiziert, und die visafreien Einreisen aus dem Ausland steigen um 30 %. Die starke Nachfrage unterstreicht die Widerstandsfähigkeit von Chinas multimodalem Verkehrsnetz, führt jedoch zu angespannten Buchungslagen für Geschäftsreisende.
China nimmt EU-Unternehmen in Exportkontrollliste auf – Auswirkungen auf Mobilität
Die Entscheidung des chinesischen Handelsministeriums (MOFCOM) vom 24. Juli 2026, 14 EU-Unternehmen in die Exportkontrollliste Chinas aufzunehmen, könnte die Bearbeitung von Visa und Genehmigungen für deren Mitarbeiter, die nach China reisen, verlangsamen. Mobilitätsmanager sollten mit strengeren Dokumentenprüfungen und längeren Vorlaufzeiten bei der Entsendung von technischem Personal rechnen.