
Reisende und Frachtunternehmen sehen sich am 25. Juli 2026 mit neuen Störungen konfrontiert, nachdem die polnischen Behörden die Sperrung der Straßenübergänge Połowce und Sławatycze an der weißrussischen Grenze verlängert haben. Die auf dem offiziellen Portal Granica.gov.pl veröffentlichte Mitteilung nennt „anhaltende Bedrohungen der öffentlichen Ordnung“ als Grund und hält die beiden Grenzübergänge bis auf Weiteres für alle Fahrzeugkategorien geschlossen.
Die Schließungen sind Teil einer Reihe temporärer Kontrollen, die erstmals 2024 im Zuge hybrider Drucktaktiken aus Minsk eingeführt wurden. Während wichtige Frachtkorridore wie Kuźnica – Bruzhi mit verstärkten Kontrollen offen bleiben, wird der Verkehr durch die bereits stark belasteten Übergänge Koroszczyn (Kukuryki) und Terespol umgeleitet. Am Freitagnachmittag lagen die Wartezeiten für ausfahrende Lkw laut dem SOC-T-Tracking-System des Zolls bei über sechs Stunden.
Logistikunternehmen, die Automobilteile und Agrarprodukte in die baltischen Staaten exportieren, berichten von längeren Transitzeiten und höheren Treibstoffkosten. Einige multinationale Firmen weichen daher trotz eines Umwegs von 120 Kilometern auf Routen über Litauen aus. Auch Geschäftsreisende sind betroffen: Der nächstgelegene offene Passagierübergang Terespol hat kurzfristige Ausweiskontrollen und Fahrzeugdurchsuchungen eingeführt, was die Fahrtzeit zwischen Warschau und Minsk um bis zu zwei Stunden verlängert.
Dieser Schritt unterstreicht die harte Haltung Warschaus im Vorfeld der Herbst-Militärübungen im Suwałki-Korridor. Analysten weisen darauf hin, dass Schengen-Mitgliedstaaten bei ernsthaften Sicherheitsbedrohungen interne Grenzkontrollen für jeweils sechs Monate wieder einführen dürfen. Für Unternehmen, die Personal zwischen Polen und Weißrussland austauschen, empfehlen Einwanderungsberater, alternative Grenzübergänge in den Meldungen für entsandte Arbeitnehmer zu vermerken und Fahrern Ersatz-Einladungen für den Fall einer Umleitung mitzugeben.
Da der Handel zur Erntezeit im August seinen Höhepunkt erreicht, führt das polnische Infrastrukturministerium Gespräche mit Transportunternehmen über eine Ausweitung der Öffnungszeiten an den Übergängen Kuźnica und Koroszczyn. Die Behörden betonen jedoch, dass die Sperrungen von Połowce und Sławatycze bestehen bleiben, bis Weißrussland „die Aktivitäten zur Destabilisierung der Grenzregion einstellt“, sodass eine Normalisierung kurzfristig nicht in Sicht ist.
Die Schließungen sind Teil einer Reihe temporärer Kontrollen, die erstmals 2024 im Zuge hybrider Drucktaktiken aus Minsk eingeführt wurden. Während wichtige Frachtkorridore wie Kuźnica – Bruzhi mit verstärkten Kontrollen offen bleiben, wird der Verkehr durch die bereits stark belasteten Übergänge Koroszczyn (Kukuryki) und Terespol umgeleitet. Am Freitagnachmittag lagen die Wartezeiten für ausfahrende Lkw laut dem SOC-T-Tracking-System des Zolls bei über sechs Stunden.
Logistikunternehmen, die Automobilteile und Agrarprodukte in die baltischen Staaten exportieren, berichten von längeren Transitzeiten und höheren Treibstoffkosten. Einige multinationale Firmen weichen daher trotz eines Umwegs von 120 Kilometern auf Routen über Litauen aus. Auch Geschäftsreisende sind betroffen: Der nächstgelegene offene Passagierübergang Terespol hat kurzfristige Ausweiskontrollen und Fahrzeugdurchsuchungen eingeführt, was die Fahrtzeit zwischen Warschau und Minsk um bis zu zwei Stunden verlängert.
Dieser Schritt unterstreicht die harte Haltung Warschaus im Vorfeld der Herbst-Militärübungen im Suwałki-Korridor. Analysten weisen darauf hin, dass Schengen-Mitgliedstaaten bei ernsthaften Sicherheitsbedrohungen interne Grenzkontrollen für jeweils sechs Monate wieder einführen dürfen. Für Unternehmen, die Personal zwischen Polen und Weißrussland austauschen, empfehlen Einwanderungsberater, alternative Grenzübergänge in den Meldungen für entsandte Arbeitnehmer zu vermerken und Fahrern Ersatz-Einladungen für den Fall einer Umleitung mitzugeben.
Da der Handel zur Erntezeit im August seinen Höhepunkt erreicht, führt das polnische Infrastrukturministerium Gespräche mit Transportunternehmen über eine Ausweitung der Öffnungszeiten an den Übergängen Kuźnica und Koroszczyn. Die Behörden betonen jedoch, dass die Sperrungen von Połowce und Sławatycze bestehen bleiben, bis Weißrussland „die Aktivitäten zur Destabilisierung der Grenzregion einstellt“, sodass eine Normalisierung kurzfristig nicht in Sicht ist.
Quelle: Granica.gov.pl