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US-Botschaften warnen Amerikaner vor Reisen in den Nahen Osten wegen zunehmender Bedrohungen

Juli 25, 2026
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US-Botschaften warnen Amerikaner vor Reisen in den Nahen Osten wegen zunehmender Bedrohungen
Die US-Diplomaten in Irak, Jordanien und Israel haben am späten Freitag ungewöhnlich zeitgleich Sicherheitshinweise herausgegeben, in denen amerikanische Staatsbürger aufgefordert werden, ihre Reisen in den weiteren Nahen Osten zu überdenken. Die Botschaft in Bagdad beruft sich auf glaubwürdige Informationen über mögliche Angriffe auf US-Interessen nach einem Anstieg iranischer Drohnenangriffe im Golf. Die Warnungen raten Reisenden in der Region, sich auf Flughafenschließungen, Flugausfälle und Anordnungen zum Verbleib an Ort und Stelle einzustellen. Zudem wird US-Passinhabern empfohlen, sich im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden, um Echtzeit-Evakuierungsanweisungen zu erhalten. Kommerzielle Versicherer verzeichnen einen starken Anstieg bei Anfragen zu Kriegsrisikoversicherungen für Routen über Golf-Drehkreuze wie Doha und Dubai. Für multinationale Unternehmen lösen die Hinweise Fürsorgepflichten aus. Reiseverantwortliche sollten prüfen, ob bestehende Versicherungen medizinische Evakuierungen aus Hochrisikogebieten abdecken und sicherstellen, dass Verträge mit Dienstleistern kurzfristige Umleitungen erlauben. Besonders betroffen sind Firmen mit Personalwechseln im irakischen Energiesektor, einige Auftragnehmer verlegen bereits Crew-Wechsel nach Zypern oder Griechenland. Das Außenministerium hat bisher keine Länder auf Stufe 4 (Reiseverbot) hochgestuft, doch Behörden erklärten gegenüber Global Mobility News, dass diese Schwelle „in Stunden, nicht Tagen“ überschritten werden könnte, falls die regionale Eskalation anhält. Unternehmen wird daher dringend geraten, für alle Geschäftsreisenden und Expatriates einen Evakuierungsplan mit 72-Stunden-Frist bereitzuhalten.
Quelle: Shafaq News / Anadolu Agency

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