
Der Flughafen Berlin Brandenburg hat am 27. Juli still und leise einen neuen Live-Datenservice gestartet, der Passagieren Echtzeit-Einblicke in die Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle, dem Check-in und – besonders wichtig – den biometrischen Ein- und Ausreisekontrollen (EES) bietet, die seit April für Nicht-EU-Reisende problematisch sind. Das Dashboard, entwickelt vom Analytics-Start-up FlightQueue, zeigt mediane Wartezeiten, die alle fünf Minuten aktualisiert werden, und markiert Spitzenzeiten farblich. Zum Start meldete BER durchschnittliche Wartezeiten von 7 Minuten bei der Sicherheitskontrolle und eine „schnelle“ EES-Abwicklung, wies aber auf einen möglichen Nachmittagsanstieg hin, wenn acht Langstreckenflüge gleichzeitig ankommen.
Warum das wichtig ist: Da in Berlin gerade Schulferien sind, erwartet der Flughafen am kommenden Wochenende über 90.000 Passagiere. Geschäftsreisende können nun ihre Ankunftszeiten besser planen – der FlightQueue-Rechner „Wann ankommen?“ empfiehlt 90 Minuten für Inlands- und 150 Minuten für Auslandsflüge – und so das Risiko verpasster Flüge und Fürsorgepflicht-Vorfälle verringern. Der Datenfeed lässt sich zudem per API in globale Mobilitäts-Apps integrieren, sodass Relocation-Teams eingehende Mitarbeiter gezielt informieren können.
Hintergrund EES: Die Bundespolizei unterstützt das Projekt und betont, dass crowd-basierte Wartezeitdaten helfen, Beamte gezielt an Engstellen einzusetzen. Ähnliche Dashboards sind für Frankfurt und München geplant, sobald API-Vereinbarungen getroffen sind. Der Airports Council International Europe fordert weitere Schengen-Flughäfen auf, offene Datenlösungen einzuführen, um den Passagierfluss trotz biometrischer Kontrollen aufrechtzuerhalten.
Praktische Folgen: Personal- und Reisemanagement sollten die FlightQueue-Links in Vorabinformationen aufnehmen und Nicht-EU-Mitarbeiter daran erinnern, für die erste biometrische Registrierung mehr Zeit einzuplanen. Für zeitkritische Reisen bleibt die kostenpflichtige Fast-Track-Spur am BER (9 Euro) verfügbar, allerdings mit begrenzter Kapazität. Unternehmen mit vielen entsandten Mitarbeitern können über ihre Reisebüros Sammelbuchungen für Fast-Track-Plätze verhandeln.
Ausblick: FlightQueue plant, vor dem Start des ETIAS-Systems Ende 2026 Risikowarnungen zu integrieren und stärkt damit Deutschlands Rolle als Testfeld für smarte Grenztechnologien.
Warum das wichtig ist: Da in Berlin gerade Schulferien sind, erwartet der Flughafen am kommenden Wochenende über 90.000 Passagiere. Geschäftsreisende können nun ihre Ankunftszeiten besser planen – der FlightQueue-Rechner „Wann ankommen?“ empfiehlt 90 Minuten für Inlands- und 150 Minuten für Auslandsflüge – und so das Risiko verpasster Flüge und Fürsorgepflicht-Vorfälle verringern. Der Datenfeed lässt sich zudem per API in globale Mobilitäts-Apps integrieren, sodass Relocation-Teams eingehende Mitarbeiter gezielt informieren können.
Hintergrund EES: Die Bundespolizei unterstützt das Projekt und betont, dass crowd-basierte Wartezeitdaten helfen, Beamte gezielt an Engstellen einzusetzen. Ähnliche Dashboards sind für Frankfurt und München geplant, sobald API-Vereinbarungen getroffen sind. Der Airports Council International Europe fordert weitere Schengen-Flughäfen auf, offene Datenlösungen einzuführen, um den Passagierfluss trotz biometrischer Kontrollen aufrechtzuerhalten.
Praktische Folgen: Personal- und Reisemanagement sollten die FlightQueue-Links in Vorabinformationen aufnehmen und Nicht-EU-Mitarbeiter daran erinnern, für die erste biometrische Registrierung mehr Zeit einzuplanen. Für zeitkritische Reisen bleibt die kostenpflichtige Fast-Track-Spur am BER (9 Euro) verfügbar, allerdings mit begrenzter Kapazität. Unternehmen mit vielen entsandten Mitarbeitern können über ihre Reisebüros Sammelbuchungen für Fast-Track-Plätze verhandeln.
Ausblick: FlightQueue plant, vor dem Start des ETIAS-Systems Ende 2026 Risikowarnungen zu integrieren und stärkt damit Deutschlands Rolle als Testfeld für smarte Grenztechnologien.
Quelle: FlightQueue
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