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Schweizer Straßen im Stau vor Nationalfeiertag – Ferienverkehr erreicht Höhepunkt

Juli 31, 2026
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Schweizer Straßen im Stau vor Nationalfeiertag – Ferienverkehr erreicht Höhepunkt
Die Autobahnen in der Schweiz waren bereits am Morgen des 30. Juli stark befahren, was laut Verkehrsexperten auf das verkehrsreichste Wochenende des Jahres hindeutet. Echtzeitdaten des ADAC zeigten bereits vor 8 Uhr Staus von zwei bis sechs Kilometern auf wichtigen Transitstrecken wie der A2 an beiden Portalen des Gotthardstraßentunnels, der A1 zwischen Zürich und Bern sowie der A3 rund um Basel. Temporäre Sperrungen und nächtliche Bauarbeiten verschärfen die Engpässe, insbesondere ist der Abschnitt Basel–Wettstein der A2/A3 bis zum 7. August nachts gesperrt.

Mehrere Faktoren fallen dieses Jahr zusammen: Der Schweizer Nationalfeiertag am 1. August fällt auf einen Samstag, was zu verlängerten Wochenendausflügen einlädt. Gleichzeitig führen gestaffelte Sommerferien in Schweizer, deutschen und niederländischen Kantonen zu einem gleichzeitigen Verkehrsaufkommen in Richtung Süden und Rückreiseverkehr nach Norden. Spediteure eilen zudem, Monatsendlieferungen vor dem Feiertagsgeschäft am Montag abzuschließen.

Für Mobilitätsmanager in Unternehmen bedeutet das: Fahrten durch die Alpen können mehrere Stunden länger dauern als geplant, was sich auf zeitkritische Lieferungen und Außendiensttermine auswirkt. Arbeitgeber raten daher, möglichst auf die Bahn umzusteigen oder die Route über den San Bernardino (A13) zu wählen, auch wenn dort oft ebenfalls Staus auftreten. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Regelungen werden von mehreren multinationalen Firmen in Zürich und Zug wieder eingeführt, um die Produktivität zu sichern.

Schweizer Straßen im Stau vor Nationalfeiertag – Ferienverkehr erreicht Höhepunkt


Die Schweizer Grenzbehörden haben keine systematischen Passkontrollen an der Nordgrenze wieder eingeführt, doch wird mit deutlichen Verzögerungen an den Zollstellen am Freitagnachmittag und Sonntag gerechnet, wenn der Rückreiseverkehr seinen Höhepunkt erreicht. Autofahrer werden aufgefordert, digitale Maut-Apps zu nutzen, Verpflegung mitzunehmen und die Live-Verkehrsdaten von ADAC, TCS und Viasuisse zu verfolgen.

Der Flughafen Zürich warnt Autofahrer, mindestens 90 Minuten mehr für die Anfahrt zu den Langzeitparkplätzen einzuplanen. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) setzt zusätzliche mobile Streifen ein, um den Verkehr zu regeln und die Sicherheit an Rastplätzen zu gewährleisten. Trotz der erwarteten Verzögerungen gibt es keine Pläne für temporäre Sperrungen des Gotthardtunnels, allerdings wird eine Spurregelung bei Staus über 15 Kilometer nicht ausgeschlossen.

Erfahrungen zeigen, dass sich die Staus in den frühen Samstagstunden kurzzeitig entspannen, bevor sie am Vormittag wieder zunehmen. Die Rückreisewelle wird für Sonntagabend erwartet und könnte sich bis Montag hinziehen, da einige Unternehmen einen Brückentag gewähren. Reisende, die ihre Abfahrtszeiten auf verkehrsärmere Zeiten – spätabends oder sehr früh morgens – verlegen können, haben die besten Chancen auf eine reibungslose Fahrt.
Quelle: ADAC traffic information

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