Italien setzt Schengen-Freizügigkeit mit Spanien vorübergehend aus und führt Grenzkontrollen wieder ein
EU-Führer fordern außerordentliches Treffen der Innenminister nach Italiens Alleingang
EU-Partner drängen Italien wegen Schengen-Aussetzung, während Innenminister zu Notfalltreffen zusammenkommen
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Italienische Flughäfen richten „Spanien-Spuren“ ein; Reisende werden gebeten, frühzeitig anzureisen
Italienische Flughäfen haben für Spanien eigene Ankunftskanäle eingerichtet und damit vormals als Inlandsflüge behandelte Gates über Nacht in Nicht-Schengen-Zonen verwandelt. Fluggesellschaften warnen Passagiere, deutlich früher anzureisen. Erste Berichte zeigen längere Warteschlangen und verpasste Anschlussflüge. Der plötzliche operative Wandel verdeutlicht, wie politische Entscheidungen unmittelbar zu logistischen Herausforderungen für Geschäftsreisende führen können.
Nicht-EU-Reisende mit in Spanien ausgestellten Schengen-Visa sehen sich bei der Einreise nach Italien mit Unsicherheiten konfrontiert
Drittstaatsangehörige, die ihr Schengen-Visum in Spanien erhalten haben, werden bei der Einreise nach Italien nun verstärkt kontrolliert, da die Reise als neuer externer Grenzübertritt gilt. In Einwanderungsforen berichten Betroffene von zusätzlichen Dokumentenkontrollen und Unsicherheiten bei Inhabern von Einreise-Visa. Unternehmen sollten betroffene Reisende darauf hinweisen, alle erforderlichen Unterlagen mitzuführen oder alternative Reiserouten in Betracht ziehen.
Italien führt vorübergehend Grenzkontrollen zu Spanien ein und setzt Schengen-Freizügigkeitsregeln aus
Italien hat Artikel 25 des Schengener Grenzkodex aktiviert und führt aufgrund von Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Migrantenansturm in Ceuta wieder Passkontrollen auf allen Verbindungen aus Spanien ein. Dieser plötzliche Schritt wird zu längeren Warteschlangen an Flughäfen, Störungen bei Fähr- und Zugfahrplänen führen und könnte die Beziehungen zu Madrid und Brüssel belasten, falls die Maßnahme über den zunächst geplanten Zehn-Tage-Zeitraum hinaus verlängert wird. Unternehmen mit Mobilitätsströmen zwischen Spanien und Italien sollten Reisende über die neuen Dokumentationsanforderungen informieren und zusätzliche Transitzeiten in ihre Reisepläne einrechnen.