Aussetzung des Working-Holiday-Visums führt zu Arbeitskräftemangel auf Farmen kurz vor der Erntesaison
Ehemaliger Einwanderungschef: Hansons Plan würde „viele, viele Milliarden“ für die Überwachung kosten
Barnaby Joyce hält trotz wirtschaftlicher Warnungen an seinem „Netto-negativ“-Migrationsplan fest
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SBS-Analyse: One Nations Migrations-„Neustart“ würde 750.000 Visa streichen und parteiübergreifende Kritik hervorrufen
Die Nachrichtensendung von SBS News am 14. September analysierte den Plan von One Nation, die Zahl der temporären Visa in Australien um 750.000 zu reduzieren, was scharfe Kritik von der Labour-Partei, der Koalition und Branchenverbänden hervorrief. Modellierungen des Finanzministeriums deuten auf einen wirtschaftlichen Einbruch in Höhe der COVID-Krise hin, während Gewerkschaften vor akuten Engpässen im Gesundheits- und Pflegebereich warnen. Die Berichterstattung unterstreicht die Wahrscheinlichkeit strengerer Visabestimmungen, was Unternehmen dazu veranlasst, ihre Talentpools und Bindungsstrategien zu überdenken.
Minister verschiebt wichtige Rede wegen Kabinettsstreit über drastische Migrationskürzungen
Innenminister Tony Burke sagte eine für den 6. August geplante Rede im National Press Club ab, in der umfassende Kürzungen bei der Migration erwartet wurden. Durchgesickerte Details deuten auf höhere Visagebühren, strengere Regeln für Familienvisa im Inland, eine Obergrenze für Backpacker sowie neue Einschränkungen der Arbeitsrechte von Asylsuchenden hin – alles Maßnahmen, die die Nettozuwanderung deutlich reduzieren sollen. Die Verschiebung sorgt bei multinationalen Unternehmen für Unsicherheit in der Personalplanung für 2027 und könnte die drohenden Fachkräftemängel in den Bereichen Bau, Energie und regionale Gastronomie verschärfen.
Wirtschaft warnt: Begrenzung der Backpacker-Visa könnte saisonale Arbeitskräfte verknappen, falls eingeführt
Durchgesickerte Kabinettsgespräche zeigen, dass die Regierung eine Lotterie-ähnliche Begrenzung für Verlängerungen von Working-Holiday-Visa prüft. Branchenverbände warnen, dass dies die saisonalen Arbeitskräftemängel in Gastronomie und Landwirtschaft verschärfen wird. Mobilitätsteams könnten eine gängige Lösung für mitreisende Ehepartner verlieren und sollten daher Notfallpläne für die Personalplanung entwickeln.
Schock bei Visagebühren: Juli-Erhöhung treibt Kosten um 24 % in die Höhe – Unternehmen tragen höhere Mobilitätsausgaben
Die Gebühren für Visumanträge sind am 1. Juli stillschweigend um bis zu 200 Prozent gestiegen, was in diesem Jahr voraussichtlich zusätzliche 1,2 Milliarden AUD einbringen wird. Der drastische Anstieg belastet die Budgets für Unternehmensmobilität und könnte qualifizierte Fachkräfte abschrecken, weshalb Unternehmen ihre Kostenmodelle für Entsendungen überdenken und alternative Talentquellen prüfen.