
The Guardian berichtet, dass Frankreich, Griechenland, Portugal, Italien und fünf weitere EU-Mitgliedstaaten die vollständige Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) verschoben haben – nur eine Woche nach Ablauf der Übergangsregelungen am 6. September. Fluggesellschaften und Hafenbetreiber hatten vor „nicht bewältigbaren“ Warteschlangen gewarnt, da britische Reisende nun biometrisch am ersten Einreisepunkt erfasst werden. Die am 14. September 2026 angekündigte Verschiebung erlaubt es den teilnehmenden Staaten, die Fingerabdruckerfassung an Land- und Seegrenzen auszusetzen, bis die Software-Updates abgeschlossen sind. Für britische Staatsbürger bedeutet dies, dass das Worst-Case-Szenario von vierstündigen Grenzwartezeiten während der Herbstferien im Oktober abgewendet ist. Eurostar erklärte, dass der Spitzenfahrplan nun ohne Sitzplatzkürzungen zur Bewältigung der Bearbeitungszeiten gefahren werden kann, und Fluggesellschaften haben ihre Notfallpläne, Flüge auf Nebenzeiten zu verlegen, vorerst gestoppt.
Die Entlastung ist jedoch nur teilweise: Sechs Flughäfen – darunter Paris Orly und Mailand Linate – werden ab dem 1. November weiterhin EES-Anmeldungen durchführen. Reiseverantwortliche sollten daher die Mindestumsteigezeiten bei inner-schengenischen Verbindungen weiterhin genau beobachten und Reisende darauf hinweisen, einen Nachweis über die Weiterreise mitzuführen, falls die manuelle Passstempelung wieder eingeführt wird. Strategisch gesehen verschafft die Verzögerung britischen Reiseveranstaltern Zeit bis Frühjahr 2027, um EES-Statusprüfungen in Buchungsprozesse zu integrieren. Gleichzeitig zeigt sie aber auch die Anfälligkeit des Systems auf und erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer kurzfristiger Änderungen, die die Planung von Geschäftsreisen erschweren.
Die Entlastung ist jedoch nur teilweise: Sechs Flughäfen – darunter Paris Orly und Mailand Linate – werden ab dem 1. November weiterhin EES-Anmeldungen durchführen. Reiseverantwortliche sollten daher die Mindestumsteigezeiten bei inner-schengenischen Verbindungen weiterhin genau beobachten und Reisende darauf hinweisen, einen Nachweis über die Weiterreise mitzuführen, falls die manuelle Passstempelung wieder eingeführt wird. Strategisch gesehen verschafft die Verzögerung britischen Reiseveranstaltern Zeit bis Frühjahr 2027, um EES-Statusprüfungen in Buchungsprozesse zu integrieren. Gleichzeitig zeigt sie aber auch die Anfälligkeit des Systems auf und erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer kurzfristiger Änderungen, die die Planung von Geschäftsreisen erschweren.
Quelle: The Guardian
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