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Verschärfte Kontrolle der elektronischen Reisegenehmigung: Fluggesellschaften führen „Keine ETA – Keine Reise“-Überprüfungen ein

Aug. 4, 2026
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Verschärfte Kontrolle der elektronischen Reisegenehmigung: Fluggesellschaften führen „Keine ETA – Keine Reise“-Überprüfungen ein
Fluggesellschaften und Fährbetreiber, die Großbritannien ansteuern, haben ab Mitternacht am 3. August 2026 mit der vollständigen Kontrolle der elektronischen Reisegenehmigungen (ETAs) begonnen. Damit endet die bisherige informelle „Light-Touch“-Phase, die seit der Einführung des Systems im Februar galt. Die Systeme der Beförderer sind nun so programmiert, dass Passagieren ohne gültige, mit dem Reisepass verknüpfte ETA das Boarding verweigert wird – auch wenn sie visumfrei reisen dürfen.

Frühere schriftliche Antworten im Parlament zeigten, dass viele Beförderer trotz der gesetzlichen Pflicht ab dem 25. Februar weiterhin Reisende ohne ETA an Bord ließen, während die Backend-API-Verbindungen getestet wurden. Diese Schonfrist ist nun vorbei. Berichte in sozialen Medien am Wochenende zeigten, dass mehreren doppelt britisch-europäischen Staatsangehörigen die Anmeldung verweigert wurde, weil sie unwissentlich mit ihrem Nicht-UK-Pass reisten, ohne die erforderliche Genehmigung zu besitzen. Beamte des Innenministeriums betonten gestern nochmals, dass „doppelte Staatsbürger entweder mit ihrem britischen Pass reisen oder für ihre andere Staatsangehörigkeit eine ETA beantragen müssen“.

Verschärfte Kontrolle der elektronischen Reisegenehmigung: Fluggesellschaften führen „Keine ETA – Keine Reise“-Überprüfungen ein


Geschäftsreisende sollten ihre Reisegenehmigungen umgehend aktualisieren: Alle visumfreien Staatsangehörigen – auch Transitpassagiere – müssen mindestens 72 Stunden vor Abflug eine ETA über die UK ETA-App oder das Online-Portal genehmigt haben. Beförderer, die unzulässige Passagiere an Bord nehmen, drohen Bußgelder von 2.000 Pfund pro Person gemäß der „No Permission – No Travel“-Regelung, was strenge Kontrollen an der Frontlinie erzwingt.

Rückmeldungen von Interessengruppen, die vom Innenausschuss des Unterhauses gesammelt wurden, zeigen, dass die Ablehnungsquote bei 1,8 % der Anträge stabil geblieben ist – hauptsächlich aufgrund von nicht übereinstimmenden Passbildern oder unvollständigen Adressdaten. Reisende werden dringend gebeten, die neueste Version der mobilen App zu nutzen, die nun NFC-Chip-Auslesungen unterstützt, um die Fotoqualität zu verbessern und die Bearbeitungszeit auf durchschnittlich 15 Minuten zu verkürzen.

Während das System derzeit für alle Staatsangehörigen der EU, des EWR und des Golf-Kooperationsrats gilt, bestätigten Quellen im Innenministerium, dass die schrittweise Ausweitung auf die USA, Kanada und Japan für November 2026 weiterhin geplant ist. Organisationen mit globalen Mobilitätsprogrammen sollten daher die ETA-Registrierung in ihre Standard-Reiseabläufe integrieren, um kurzfristige Störungen zu vermeiden.
Quelle: UK Parliament Written Answers & Home Office guidance

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