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Internationale Ankünfte in den USA stiegen im Juni um 2,7 %; Geschäftsreisen bleiben hinter dem Vorkrisenniveau zurück

Sept. 15, 2026
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Internationale Ankünfte in den USA stiegen im Juni um 2,7 %; Geschäftsreisen bleiben hinter dem Vorkrisenniveau zurück
Das National Travel & Tourism Office (NTTO) veröffentlichte am 14. September die Ein- und Ausreisestatistiken für Juni 2026. Demnach kamen 5,42 Millionen ausländische Besucher in die USA – ein Anstieg von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, jedoch immer noch 18 Prozent weniger als im Juni 2019. Fast die Hälfte der Ankünfte entfiel auf Mexiko und Kanada, während die Ankünfte aus Übersee um 1,8 Prozent zurückgingen. Die Zahl der Business-Class-Reisenden aus wichtigen Märkten wie Großbritannien (45.676) und Indien (36.561) deutet darauf hin, dass sich Geschäftsreisen regional unterschiedlich erholen.

Auf der Auslandsseite reisten im Juni 11,3 Millionen US-Bürger ins Ausland, was einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Europa blieb die zweitgrößte Zielregion, jedoch gingen die Abreisen nach Europa um 2,1 Prozent zurück – ein Zeichen für anhaltend hohe Flugpreise und Kapazitätsengpässe.

Internationale Ankünfte in den USA stiegen im Juni um 2,7 %; Geschäftsreisen bleiben hinter dem Vorkrisenniveau zurück


Die NTTO-Daten bestätigen, was viele Reiseverantwortliche vor Ort beobachten: Die Nachfrage im Freizeitbereich ist stark, während Geschäftsreisen mit etwa 80 Prozent des Niveaus von 2019 laut Benchmarks der Global Business Travel Association noch hinterherhinken. Für Unternehmen, die Mitarbeiter in die USA entsenden, sind die steigenden Besucherzahlen aus Mexiko und Kanada eine positive Nachricht, da beide Länder wichtige grenzüberschreitende Fertigungskorridore bedienen, die auf B-1-Geschäftsreisen angewiesen sind.

Der Rückgang der Überseeankünfte – insbesondere der Studenten aus China – weist jedoch auf anhaltende Engpässe bei der Visabearbeitung in US-Konsulaten hin. Personalvermittler warnen, dass die langsamere Aufnahme aus dem Ausland die Talentpipeline für Praktika und Campus-Rekrutierungen im kommenden Frühjahr verengen könnte.

Reiseeinkäufer sollten sich auf höhere Flugpreise auf transpazifischen Strecken einstellen, da Fluggesellschaften Kapazitäten verstärkt auf kürzere Strecken mit stärkerer Nachfrage verlagern. Gleichzeitig könnten Bundesstaaten, die ausländische Investitionen anziehen wollen, ihre Werbemaßnahmen intensivieren müssen: Die NTTO-Zahlen zeigen, dass Japan, Deutschland und Südkorea den Großteil der Ausgaben von Geschäftsreisenden ausmachen. Verzögerungen bei diesen Besucherströmen könnten sich später in diesem Jahr auf Meeting- und Incentive-Programme auswirken.
Quelle: International Inbound Travel Association

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