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22 Bundesstaaten klagen gegen DHS-Regel zur „öffentlichen Last“, die am 18. September in Kraft treten soll

Sept. 15, 2026
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22 Bundesstaaten klagen gegen DHS-Regel zur „öffentlichen Last“, die am 18. September in Kraft treten soll
Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, führt eine Koalition von 21 Bundesstaaten und dem District of Columbia an und reichte am 14. September Klage ein, um das Heimatschutzministerium (DHS) daran zu hindern, eine umfassende neue „Public-Charge“-Regelung umzusetzen. Diese würde Einwanderungsbeamten erlauben, Green Cards aufgrund nahezu jeglicher früherer Inanspruchnahme öffentlicher Leistungen zu verweigern – darunter auch Schulmahlzeiten oder Medicaid-Leistungen für in den USA geborene Kinder. Die Klage argumentiert, dass die Regelung die gesetzliche Befugnis des DHS überschreitet und willkürlich sowie unvernünftig sei, da die Behörde Beweise ignoriert habe, dass ähnliche Regelungen im Jahr 2020 zu massenhaften Abmeldungen von wichtigen Gesundheits- und Ernährungsprogrammen führten. Den Bundesstaaten könnten dadurch jährlich mehr als 5 Milliarden Dollar an Medicaid-, CHIP- und SNAP-Fördermitteln verloren gehen, da Einwandererfamilien aus Angst vor Nachteilen Leistungen abmelden, so die Klageschrift. Für Arbeitgeber, die Fachkräfte bei der Beantragung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung unterstützen, bringt der Fall kurzfristige Unsicherheit. Personalabteilungen hatten sich darauf vorbereitet, ab dem 18. September überarbeitete Formulare I-485 einzureichen, die eine breitere Nutzung öffentlicher Leistungen offenlegen. Sollte das Gericht diese Woche eine einstweilige Verfügung erlassen, könnten sich diese Vorbereitungen über Nacht ändern. Einwanderungsrechtliche Berater empfehlen, jetzt bereits eidesstattliche Erklärungen zu Leistungen einzuholen, die endgültige Zusammenstellung der Unterlagen jedoch erst abzuwarten, bis sich die Rechtslage klärt. Über die Einhaltung der Vorschriften hinaus sind die wirtschaftlichen Auswirkungen erheblich. Forschungen des New American Economy zeigen, dass 45 Prozent der Master-Absolventen in MINT-Fächern an US-Universitäten auf arbeitgebergesponserte Green Cards angewiesen sind. Die neue Regel könnte die Bindung internationaler Talente erschweren, wenn Bewerber wegen routinemäßiger Leistungen während des Studiums eine Ablehnung befürchten. Unternehmen mit großem ausländischem Fachkräfte-Pool sollten die Gerichtsverfahren genau verfolgen und alternative Visa-Strategien vorbereiten, etwa die Verlängerung des H-1B-Status oder Einsätze in Kanada, falls sich die Bearbeitung verzögert.
Quelle: Office of the New York Attorney General

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