Chinas neue Ein- und Ausreiseregeln treten in Kraft: Grenzbeamte dürfen Ausreisen aus Gründen der nationalen Sicherheit verweigern
China führt umfassende Ausreiseverbote im Zusammenhang mit Technologiesicherheit ein
China führt verpflichtendes Registrierungssystem für Ausreise- und Einreisevermittler ein
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Grenzbeamte erhalten Befugnis, elektronische Daten von Reisenden an Chinas Grenzübergängen zu verlangen
Neue Vorschriften erlauben chinesischen Einwanderungsbeamten, elektronische Daten von Reisenden – etwa Inhalte von Telefonen oder Laptops – zur Identitäts- oder Besuchszwecküberprüfung anzufordern. Eine Weigerung oder Unstimmigkeiten können zu verweigertem Boarding, Visastornierungen oder mehrjährigen Einreiseverboten führen. Dies veranlasst Unternehmen, ihre Datenschutzrichtlinien für Mitarbeiter, die nach China ein- oder ausreisen, zu überarbeiten.
Ausländer drohen laut Experten fünfjährige Einreiseverbote unter Chinas neuen Ausreise- und Einreisebestimmungen
Eine Analyse der DW hebt hervor, dass die Reform der Ein- und Ausreiseregelungen in China den Behörden ermöglicht, Ausländern bei „falschen Angaben“ in Visumanträgen eine Sperre von bis zu fünf Jahren aufzuerlegen. Die unklare Formulierung sorgt insbesondere bei Unternehmen und Reiseveranstaltern, die Fachkräfte in sensiblen Technologiebereichen entsenden, für Unsicherheit hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften.
Die chinesische Botschaft in Simbabwe kündigt Schließung der Visastelle während der Feiertage zum Mittherbstfest und Nationalfeiertag an
Die chinesische Botschaft in Harare wird am 25. September sowie vom 1. bis 5. Oktober die Visabearbeitung einstellen, aufgrund des Mittherbstfestes und des Nationalfeiertags. Reisende und Unternehmen sollten ihre Anträge frühzeitig einreichen oder Reisen verschieben, da die Schließung mit der Hauptreisezeit in China zusammenfällt.
Taiwan warnt Führungskräfte vor erhöhtem Risiko von Ausreiseverboten durch Chinas neue Ein- und Ausreiseregelung
Der Festlandangelegenheitenrat Taiwans warnte am 14. September davor, dass Chinas neue Ausreise- und Einreiseverordnung, die ab dem 15. September in Kraft tritt, Einwanderungsbeamten erlaubt, elektronische Geräte von Reisenden zu durchsuchen und Ausreiseverbote von bis zu drei Jahren ohne Vorankündigung zu verhängen. Geschäftsleute, Techniker und Beamte wurden aufgefordert, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, was neue Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringt, die Mitarbeiter nach China entsenden oder von dort zurückholen.
Erster Tag der Unsicherheit: Flughäfen in Peking und Shanghai verschärfen Befragungen unter neuen Grenzregeln
Lokale Medien berichteten am 14. September von intensiveren Befragungen ausreisender Passagiere an den Flughäfen Beijing Capital und Shanghai Pudong. Dies deutet auf eine vorzeitige Umsetzung der neuen chinesischen Ausreise- und Einreisebestimmungen hin, die offiziell ab dem 15. September in Kraft treten. Die strengeren Kontrollen, die sich auf Technologie- und nationale Sicherheitsrisiken konzentrieren, könnten die Abflugzeiten verlängern und Unternehmen dazu veranlassen, ihre Geräte- und Datensicherheitsprotokolle zu überprüfen.
Chinesisches Außenministerium warnt vor Reisen in die Grenzregion zwischen Tadschikistan und Afghanistan
Am 14. September gab das chinesische Außenministerium eine Reisewarnung der Stufe 4 für die Grenzregion zwischen Tadschikistan und Afghanistan heraus und forderte chinesische Staatsbürger auf, das Gebiet umgehend zu verlassen. Dieser Schritt spiegelt wachsende Sicherheitsbedenken wider und wird Geschäftsreisen sowie Projekte in den Grenzprovinzen Tadschikistans erschweren.
Die Uhr schlägt Mitternacht: Russland und China beenden 30-tägiges visumfreies Experiment
Chinas einjähriges Pilotprojekt für visafreies Reisen russischer Staatsbürger endete um Mitternacht am 14. September. Ab dem 15. September benötigen Russen wieder Visa für Reisen auf das chinesische Festland. Das Auslaufen der Regelung wird die Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen verlängern und könnte die Nachfrage im Luftverkehr vorübergehend dämpfen – es sei denn, Peking entscheidet sich für eine Verlängerung des Programms.
Schweizerische chinesische Visazentren werden zusammengelegt: Anfragen in Zürich ab 14. September nach Bern verlagert
Ab dem 14. September werden alle telefonischen und E-Mail-Anfragen für das chinesische Visumantragszentrum in Zürich vom Büro in Bern bearbeitet, während persönliche Einreichungen in Zürich wie gewohnt möglich bleiben. Diese Änderung optimiert die Verwaltungsabläufe und erfordert von Unternehmen eine Aktualisierung der Kontaktdaten für die Visabearbeitung nach China.