
Die französische Tourismusbranche startete das Geschäftsjahr 2026/27 am Dienstag, den 15. September, mit einem starken Auftakt: 32.000 Führungskräfte trafen sich auf der Fachmesse IFTM Top Resa in Paris. Neue Zahlen, die bei der Veranstaltung von Tourismusminister Serge Papin vorgestellt wurden, zeigen, dass die Ankünfte ausländischer Besucher in diesem Sommer um 5,4 % auf einen Rekordwert gestiegen sind, während die Auslandsreisen französischer Staatsbürger um 5,2 % zurückgingen. Diese gegensätzlichen Trends unterstreichen die wachsende Attraktivität Frankreichs – und den finanziellen Druck, dem inländische Reisende ausgesetzt sind.
Laut dem Branchenverband SETO sicherte sich Frankreich zum dritten Mal in Folge den größten Anteil am europäischen Binnenverkehr. Mittelgebirgsregionen und die kühlere Atlantikküste waren die großen Gewinner und kompensierten die langsameren Buchungen an der überhitzten Mittelmeerküste. Camping – das die Hälfte der kollektiven Sommerunterkünfte ausmacht – verzeichnete aufgrund der Rekordhitze einen Rückgang der Übernachtungen um 2 %, da Last-Minute-Buchungen ausblieben.
Für Geschäftsreisende ist die Buchungslage vielversprechend: SETO meldet bestätigte Umsätze von 640 Millionen Euro für die Nebensaison November bis April, ein Plus von 1,7 % im Jahresvergleich, wobei Frankreich selbst um 8 % zulegte. Experten für Firmenveranstaltungen auf der IFTM berichteten, dass die Hotelpreise in Paris für 2026 bisher nur um 3 % gestiegen sind – deutlich unter der Inflation – und die Hauptstadt damit im Vergleich zu London oder Amsterdam wettbewerbsfähig bleibt.
Aussteller aus über 180 Ländern werben während der dreitägigen Messe um französische Incentive- und MICE-Käufer. Politisch betonte das Ministerium, dass die vorübergehenden Grenzkontrollen zu anderen Schengen-Staaten (bis 31. Oktober) keine Auswirkungen auf internationale Ankünfte an Flughäfen haben – eine gute Nachricht für Organisatoren von Langstreckenreisen. Separat informierten Sicherheitsteams über die derzeit laufenden Testläufe des Ein- und Ausreisesystems (EES) an den Flughäfen CDG und Orly vor dem EU-weiten Start und rieten Reiseleitern, in diesem Winter 15 Minuten mehr für den Aufenthalt am Flughafen einzuplanen.
Die positiven Zahlen stärken Papins Ziel, den Tourismussektor bis 2028 wieder auf den vorpandemischen Anteil von 8 % am BIP zu bringen. Trotz volatiler Energiepreise und klimabedingter Störungen sehen Analysten der Hotelberatung MKG Frankreichs vielfältige Nachfrage – aufgeteilt in Freizeit, Geschäftsreisen und Veranstaltungen – als Puffer gegen Schocks, der besser wirkt als bei einseitig ausgerichteten Reisezielen. Multinationale Unternehmen, die Meetings für 2027/28 planen, wurden auf der IFTM dazu geraten, Veranstaltungsorte frühzeitig zu sichern, da die Kapazitäten in Paris nach den Olympischen Spielen wieder knapper werden.
Laut dem Branchenverband SETO sicherte sich Frankreich zum dritten Mal in Folge den größten Anteil am europäischen Binnenverkehr. Mittelgebirgsregionen und die kühlere Atlantikküste waren die großen Gewinner und kompensierten die langsameren Buchungen an der überhitzten Mittelmeerküste. Camping – das die Hälfte der kollektiven Sommerunterkünfte ausmacht – verzeichnete aufgrund der Rekordhitze einen Rückgang der Übernachtungen um 2 %, da Last-Minute-Buchungen ausblieben.
Für Geschäftsreisende ist die Buchungslage vielversprechend: SETO meldet bestätigte Umsätze von 640 Millionen Euro für die Nebensaison November bis April, ein Plus von 1,7 % im Jahresvergleich, wobei Frankreich selbst um 8 % zulegte. Experten für Firmenveranstaltungen auf der IFTM berichteten, dass die Hotelpreise in Paris für 2026 bisher nur um 3 % gestiegen sind – deutlich unter der Inflation – und die Hauptstadt damit im Vergleich zu London oder Amsterdam wettbewerbsfähig bleibt.
Aussteller aus über 180 Ländern werben während der dreitägigen Messe um französische Incentive- und MICE-Käufer. Politisch betonte das Ministerium, dass die vorübergehenden Grenzkontrollen zu anderen Schengen-Staaten (bis 31. Oktober) keine Auswirkungen auf internationale Ankünfte an Flughäfen haben – eine gute Nachricht für Organisatoren von Langstreckenreisen. Separat informierten Sicherheitsteams über die derzeit laufenden Testläufe des Ein- und Ausreisesystems (EES) an den Flughäfen CDG und Orly vor dem EU-weiten Start und rieten Reiseleitern, in diesem Winter 15 Minuten mehr für den Aufenthalt am Flughafen einzuplanen.
Die positiven Zahlen stärken Papins Ziel, den Tourismussektor bis 2028 wieder auf den vorpandemischen Anteil von 8 % am BIP zu bringen. Trotz volatiler Energiepreise und klimabedingter Störungen sehen Analysten der Hotelberatung MKG Frankreichs vielfältige Nachfrage – aufgeteilt in Freizeit, Geschäftsreisen und Veranstaltungen – als Puffer gegen Schocks, der besser wirkt als bei einseitig ausgerichteten Reisezielen. Multinationale Unternehmen, die Meetings für 2027/28 planen, wurden auf der IFTM dazu geraten, Veranstaltungsorte frühzeitig zu sichern, da die Kapazitäten in Paris nach den Olympischen Spielen wieder knapper werden.
Quelle: Le Monde / IFTM press