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Frankreich bestätigt Rekord von 102 Millionen ausländischen Besuchern im Jahr 2025

Feb. 24, 2026
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Frankreich bestätigt Rekord von 102 Millionen ausländischen Besuchern im Jahr 2025
Das französische Wirtschaftsministerium veröffentlichte am 23. Februar 2026 die wichtigsten Tourismusrankings, die die Spitzenposition Frankreichs als meistbesuchtes Reiseziel der Welt unterstreichen. Die endgültigen Zahlen zeigen 102 Millionen internationale Ankünfte im Jahr 2025 – ein Anstieg um zwei Millionen gegenüber 2024 – und generieren Einnahmen aus dem Tourismus in Höhe von 77,5 Milliarden Euro, was einem Plus von 9 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Europäische Nachbarländer dominierten weiterhin mit drei Vierteln der Übernachtungen, doch das Ministerium hob eine Erholung von 49 Prozent aus China hervor, begünstigt durch Pekings Entscheidung, die visafreie Einreise für französische Staatsbürger auf 30 Tage zu verlängern, sowie zweistelliges Wachstum aus den Golfstaaten. Die Ankünfte aus Nordamerika überstiegen trotz eines angespannten transatlantischen politischen Klimas fünf Millionen. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Besucher lagen bei 760 Euro. Paris, Provence-Alpes-Côte d’Azur und Auvergne-Rhône-Alpes sicherten sich den Löwenanteil, doch die Regierung verzeichnete auch starkes prozentuales Wachstum in weniger bekannten Regionen wie Okzitanien und Burgund-Franche-Comté, was sie gezieltem „Slow-Travel“-Marketing zuschreibt. Für Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen oder Incentive-Reisen organisieren, werden Kapazitätsengpässe – nicht die Nachfrage – zur größten Herausforderung. Hoteliers in Paris melden eine ganzjährige Auslastung von über 80 Prozent, was die Firmenraten im Vergleich zu 2024 um 12 Prozent steigen lässt. Ähnliche Belastungen sind in Lyon, Bordeaux und Lille zu beobachten. Das Ministerium kündigte an, die Fördermittel für Hotelumwandlungen zu beschleunigen und Genehmigungsverfahren für Apartments mit Langzeitaufenthalt zu vereinfachen, um den Engpass vor der Rugby-Weltmeisterschaft 2027 und der Winter-Universiade 2028 in Grenoble zu entschärfen. Die Daten untermauern zudem Frankreichs Forderung nach einer vorübergehenden Verschiebung des EU-Ein- und Ausreisesystems, da Flughafenbetreiber vor den Risiken eines Sommerwechsels bei Rekordvolumina warnen. Mobilitätsplaner sollten frühzeitig Zimmerkontingente sichern, höhere Tagespauschalen in die Budgets einrechnen und Infrastrukturverbesserungen – insbesondere an Regionalflughäfen, die Überlaufverkehr aufnehmen wollen – genau beobachten.
Quelle: The Connexion

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