
Die SNCB hat den Zugverkehr zwischen Brüssel-Süd (Bruxelles-Midi) und Nivelles am Wochenende des 19. und 20. September eingestellt, um Infrabel die Fortsetzung der Arbeiten am Regionalen Expressnetz Brüssel (GEN/RER) zu ermöglichen. Ersatzbusse, sowohl Schnell- als auch Haltestellenbusse, verkehren über wichtige Stationen wie Waterloo und Eigenbrakel, während die Fern-IC-Züge nach Charleroi in Brüssel-Süd enden. Die Sperrung unterbricht eine wichtige Pendlerverbindung für den Technologiecluster im Wallonischen Brabant, wo Unternehmen wie GSK und Swift große Standorte betreiben. Die SNCB schätzt, dass an den beiden Tagen bis zu 45.000 Fahrten betroffen sind. Um die Auswirkungen auf Unternehmen zu minimieren, akzeptiert der Betreiber Bahntickets auf ausgewählten STIB- und De Lijn-Buslinien innerhalb der Hauptstadt und hat Echtzeit-Updates an Mobilitätsplattformen wie Skipr und Olympus Mobility weitergeleitet. Am Sonntagabend fahren die letzten Ersatzbusse weiter nach Luttre, sodass Reisende Anschluss an spätfahrende Züge aus Charleroi haben. Die Parkgebühren am Park-and-Ride Luttre entfallen für Inhaber von Zeitkarten. Arbeitgeber mit Wochenendschichten wurden gebeten, Gleitzeitfenster zu verlängern oder Telearbeit zu ermöglichen. Der Ausbau der Strecke Brüssel–Nivelles ist Teil eines 3,2-Milliarden-Euro-Programms, das die Kapazität bis 2028 auf 10 Züge pro Stunde und Richtung erhöhen soll. Während die aktuelle Sperrung nur 48 Stunden dauert, sind für Oktober weitere Wochenendsperrungen geplant, was Personalabteilungen und Umzugsmanager dazu anhält, den laufenden Arbeitskalender von Infrabel genau zu verfolgen.
Quelle: SNCB
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